Fetisch-Spaß im Flausche-Fleece

Diesmal schreibe ich selbst einen Erfahrungsbericht. Muss auch mal sein!

Vor einiger Zeit erreichte mich die Anfrage eines jungen Mannes, er würde gerne eine Fleece-Session mit mir erleben. ‚Aha, Fleece‘, hab ich mir so gedacht, ‚was es alles gibt!‘ und vor meinem geistigen Auge formierten sich Bilder von Leuten in schnöden Outdoorjacken. Aber ich bin ja zu haben für aller Art interessante und auch mir bis dato unbekannte Fetische, warum dann also nicht Fleece? Ja, Decken und Kleidung aus Fleece bringe er mit, ansonsten Atemkontrolle, Vollfixierung, klang alles ziemlich umsetzbar.

Am Tag der Session stand der Gast dann ziemlich aufgeregt und schwer bepackt vor der Tür: eine riesige, offenbar bis oben hin vollgestopfte Sporttasche beherbergte eine wahre Wundersammlung an flauschigen Luxusdecken. Nix da mit schnöder Funktionskleidung, das Fleece, von dem der junge Mann sprach, entpuppte sich als eine Vielzahl hochfloriger superflauschiger Luxus-Wohndecken. Sie wissen schon, die Sorte, an der man im Kaufhaus nicht vorbeigehen kann, ohne genussvoll mit den Fingern hineinzugreifen.

Interessiert lauschte ich den Ausführungen meines Gastes – in warmen, sich langsam feucht saugendem Flauschefleece wollte er gefangen sein, ausgeliefert, vergraben unter vielen Schichten, auch das Gesicht sollte dicht eingepackt werden. Wenn es dann so richtig heiss und feucht und schwitzig wird, sich das Fleece auf der Haut reibt, dann beginnt der Genuss so richtig. Spannend!

Decken und weiteres Zubehör lies er mir da, und verschwand, sich vorbereitend, im Badezimmer. Da ihm wichtig war, wirklich ausgesprochen gut ohne Luftfenster, die ‚kalte‘ Luft an die Haut ließen (ungeachtet der Tatsache, dass es im Studio ja eh schon immer warm ist, aber klar, dick eingepackt heizt man sich schon noch ein paar Grad mehr auf), musste ich mir erst mal logistisch ein paar Gedanken machen. Schliesslich sollten ‚prominente‘ Körperteile ja auch noch gut und einfach erreichbar sein.

Die Session selbst fand ich unglaublich spannend. Das Einpacken glückte mir im zweiten Anlauf unglaublich gut und schnell verschwand der Fleece-Freund unter dicken Wickelungen seiner wunderbaren, übergrossen Decken. Mit meinen Lederriemen habe ich ihn dann in die Bewegungslosigkeit verpackt und ihn unter vielen Schichten Fleece in die wunderbare Traumzauberwelt der heissen, verschwitzten Atemlosigkeit geschickt. Oh Man, das hat mir gut gefallen! Gute Dinge werden ja bekanntlich noch besser, wenn man sie teilt, also habe ich mich, nach kurzem Atemloch-Schaffens, kurz in unseren Aufenthaltsraum begeben und Kollegin Miss Juliette eingeladen. Das war eine goldrichtige Idee, denn Juliette hat ebenfalls ein Faible für haptische Genüsse. Gemeinsam haben wir dann die Session zu einem für alle Beteiligten sehr befriedigenden Abschluss gebracht.

 

Als Frau in den Händen von Lady Velvet Steel

ich habe relativ lange darüber nachgedacht, ob ich in der Öffentlichkeit meine persönlichen Erfahrungen breittreten will. Es wirkt ja doch einigermaßen anbiedernd und Velvet Steel hat meine Bauchpinselei auch nicht nötig. Und andererseits denke ich auch, „Ok, da draußen gibt es vielleicht auch andere Mädels, die sich gerne einmal in professionelle Hände begeben würden“. Und es ist nicht immer leicht für Frau, auf der Anbieterseite etwas den eigenen Neigungen Entsprechendes zu finden.

 

Klar, als Kundin muss man in dieser Branche akzeptieren, dass der Großteil der Dienstleister(innen) nicht auf Frauen ausgelegt ist. Ist ja auch ok. Deswegen heule ich nicht rum. Aber wenn ich in den renommierten Studios deutscher anrufe und nach einer Flag-Session für eine Frau frage, bricht oft die große Ratlosigkeit aus. Nachdem dann die ersten peinlichen Sekunden überwunden wurden, kommt die Auskunft, dass Herrin XYZ auch  ‚mit Frauen macht‘. Es tut mir leid, aber für ‚was mit Frauen machen‘ lege ich keine 400 oder 500 Euro auf den Tisch.

 

Ausschlaggebend war für war mich am Ende die Tatsache, dass Velvet auf ihrer Homepage benannt hat, dass sie mit Frauen spielt. Das klingt simpel, aber nach einigen Erfahrungen ist für mich eben klar, dass ich kein Geld dafür hinlege, damit eine Dame sich darin ausprobiert mit einer Frau zu spielen. Im privaten Bereich habe ich damit keine Probleme, aber man muss die Erwartungsebenen differenzieren.

 

Insgesamt hatte ich mich erst nach einigem Zögern, verschiedener persönlicher Empfehlungen und einem ausgedehnten Stalking aller verfügbaren Webseiten dazu entschlossen, bei Velvet einen Termin auszumachen. Mittlerweile hat es eine Reihe von Sessions gegeben, aber ich will in erster Linie von diesem anfänglichen Erlebnissen berichten, weil der erste Eindruck eben immer auch der Entscheidende ist. Gerade aus diesem Grund hatte ich die Zähne geputzt, die Locken gekämmt und hatte locker 20 Minuten im Auto gesessen. Ihr kennt das! Lieber sinnlos im Auto warten, als zu spät zu kommen: „Äh ja, sorry, da war voll der Stau.“ Man, das klingt echt mega lahm.

Ich sitze dann also pünktlich zum Vorgespräch auf dem unbequemsten Stuhl, den die Welt je gesehen hat. (Wer das Studio LUX in Berlin kennt: gemeint ist der Holzstuhl im Raum im Obergeschoss.) Da ich kein Mann bin, kann ich auch nicht beschreiben, was sie anhatte. 😉  Von keiner unserer Sessions könnte ich bis dato beschreiben, was Velvet trug, weil es mir schlicht egal war. Viel mehr bin ich stets davon elektrisiert, wie sie wirkt. Sie hat diese entspannte Arroganz, diese Freundlichkeit, die doch eine Spur von Herablassung in sich trägt, diese Lässigkeit, die Stärke erahnen lässt. Das hat sofort dazu geführt, dass ich gespannt auf der Unterlippe kaute. Denn ich halte mich selbst für stark, lässig und arrogant. Und mich triggern nur Männer und Frauen, die noch stärker, lässiger und arroganter sind.

 

Was ich wollte, war simpel: eine Flag-Session. Um einen gemeinsamen Startpunkt zu haben, hatte ich mein alter ego, die Katze, erwähnt. Die Katze habe ich vor Jahren für mich entdeckt. Gar nicht weil ich das Pet-Play so sehr schätzen würde, sondern weil mir die entsprechenden Charakterzüge gefallen: renitent, selbstbewusst, provokant, aber auch verschmust und im Notfall sogar gehorsam. Die Rolle der Katze birgt viele Möglichkeiten. Velvet griff den Brocken, den ich ihr hingeworfen hatte, so kreativ auf, dass es mir die Sprache verschlug. Und das muss man erstmal schaffen!

 

Mit wenigen Sätzen hatte Velvet aus der Katze eine Zirkuskatze gemacht, die von ihrer Dompteuse zur Abstrafung geschickt worden ist. Das war ein Rollenspiel, an das ich in all der Zeit nie gedacht hatte. Zum Thema Rollenspiele muss ich vielleicht ein bisschen ausholen: als ich jung und naiv war, war meine Passion zum Schmerz für mich kaum verständlich. Ich hielt das für krank. Als ich dann die BDSM-Szene entdeckte, waren Rollenspiele sehr geeignet, um sich spielerisch an den Schmerz anzunähern. Mit 25 fühlte ich mich dann zu erwachsen für Rollenspiele, meinte mit Alkohol vernünftig umgehen zu können und dachte ernsthaft, ich würde im kommenden Semester alle Vorlesungen nacharbeiten. Das waren alles Fehleinschätzungen.

 

Fünf Jahre später kann ich kaum noch nachvollziehen, warum ich so eine Aversion gegen Rollenspiele aufbaute. Masochisten, die durch den Schmerz eine Form von Erfüllung finden, brauchen eigentlich nicht die Rolle des Schülers, des Sklaven oder eben der Zirkuskatze einzunehmen. Viele Flag-Freunde kommen bestimmt mal an den Punkt, wo sie sagen, „Quatsch mich nicht voll, Domina, sondern mach mich am Kreuz fest und knebel mich!“Aber auf der anderen Seite steht ein Einfaches: Warum denn nicht mit Rollenspiel spielen? Denn die Flag-Session ohne Spiel ist bloße Flagellation, die Flag-Session mit Spiel eröffnet diverse Optionen.

 

Na, jedenfalls war ich aber zu dem damaligen Zeitpunkt sehr darauf fixiert, dass ich eigentlich nur eine einfache Tracht Prügel wollte. Mein Punkt und der eigentliche Grund, warum ich den ganzen Kram aufschreibe, ist, dass Velvet Steel daraus ein ganzes Feuerwerk zauberte. Noch mal plump: ich hätte die Session auch gut gefunden, wenn sie mich einfach nur festgemacht und ausgepeitscht hätte. Stattdessen suchte sie das Gespräch, ich erzählte von dem Katzen-Gedöns, sie griff es kreativ auf und … tadaaaa … es war mehr als nur eine Flag-Session. Es war besser.

 

Das wäre ein guter cliffhänger, um den Bericht enden zu lassen, aber dann würde der Bericht eher aus Beschreibungen meiner Person bestehen. Um dem Titel des Themas gerecht zu werden, möchte ich noch auf einige Spezifika von Velvet eingehen, die sie für mich nicht als Einzelleistung aber in ihrer Gesamtheit wirklich zu einer Persönlichkeit machen.

 

Ich mag nicht nur die Art, wie Velvet die Sessions aufbaut, sondern auch ihr handwerkliches Können. Bondage und Shibary langweilen mich eher, aber in unser zweiten Session knotete sie emsig vor sich hin und schuf eine kunstvolle Verbindung aus Seil und meinem Haar. Ich fand es zwar nicht so toll, aber ansprechend. Positiv nahm ich auch wahr, dass sich Velvet in der Session die Zeit nahm, das gedimmte Licht aufzuhellen, um präziser schlagen zu können. Das klingt jetzt nach einer Kleinigkeit, aber ein beschissener Schlag kann eine gute Session ruinieren. Ist jedenfalls meine Meinung. Was mich aber besonders reizt, ist die Tatsache, dass Lady Velvet Steel Grenzen überschreitet. Natürlich keine hard limits, aber sie erspürt die empfindlichen Punkte, nähert sich an und überwindet sie.

 

Velvet Steel kann ich jedenfalls uneingeschränkt für Damen sowie Flag-Freunde aller Geschlechter sowie passionierte Rollenspieler empfehlen.

 

Liebe Grüße

Katze

Eingeseift von Lady Velvet Steel

Die Uhr tickt. Ich nähere mich der Berliner Ringbahnstraße. Dank google maps konnte ich mich über die ungefähre Lage des Studio Lux informieren. Was sagt dies aber schon aus? Entscheidend ist, was den Klienten erwartet. Wie wird die Session ablaufen? Werden die Erwartungen befriedigt?
Der Zeitpunkt des Erscheinens bei Lady Velvet Steel rückte heran. Jetzt am Eingang eines eher unscheinbaren grauen Gebäudes an der mit „Studio Lux“ beschrifteten Klingel läuten. Eine auf mich höchst kultiviert klingende Stimme bat einzutreten und erklärte den Weg. Im hinten liegenden Gebäudeteil hatte ich erneut zu läuten, worauf sofort geöffnet wurde.
Jetzt stand die Herrin vor mir, adrette, sportliche Erscheinung, kultiviert in jeder Hinsicht, eher dezentes, für das landläufige Bild einer Domina keineswegs typisches Make-up. Ich wurde in das Studio geleitet. Das Angebot eines Mineralwassers nahm ich gerne an. Wir nahmen in bequemen antiken Sesseln Platz.

Die Situation ist zwiespältig: zum einen freundliche Begrüßung, zum anderen die Erwartung eines Akts gewollten und doch kaum genau planbaren Abgestraftwerdens, was diverse Utensilien und die düstere, kellerartige Atmosphäre des Raumes noch unterstreichen. In einem ausführlichen Gespräch kann ich meine Erwartungen, Vorlieben und Tabus schildern. Die Lady hört offensichtlich interessiert zu, macht sich Notizen. Mir ist bewusst, dass dieses Vorgespräch auch für die Meisterin von ungewöhnlicher Wichtigkeit ist, da es für sie das erste Praktizieren eines eher ungewöhnlichen Fetischs ist. Die Ernsthaftigkeit, mit der das Vorgespräch geführt wird, beruhigt mich dahingehend, dass die Meisterin die Aufgabe äußert wichtig nimmt, aber auch wichtig in dem Sinne, dass es bei meiner in Bälde folgenden Behandlung keine halben Sachen, keine Gnade, keine Nachsicht geben könnte. So viel vorweg: Ich suche eine Dame, die mir gehörig den Kopf wäscht, und zwar im wortwörtlichen Sinne. Was ich benötige und erhoffe, ist eine mitleidlose Einseifung, die sicherstellt, dass ich mit allen Sinnen nur noch Seife fühle, schmecke, rieche, sehe. Jeder Quadratmillimeter meines Köpfleins soll also eingeseift und eingeschäumt und geschrubbt werden. Gesicht, Haar, Nase, Augen und Mund müssen Bekanntschaft mit reinigenden Substanzen machen. Und auch innerlich kann die Reinigung erfolgen. Vorab schlug ich zwei Ideenskizzen für ein Rollenspiel vor. Dass diese die Gnade der Meisterin fanden, machte mich zufrieden, ließ aber auch die Befürchtung aufkommen, dass ich das, was ich vielleicht zu leichtfertig mir zutraute und Lady Velvet Steel vorschlug, auch tatsächlich werde erleben und ertragen müssen. Wir entscheiden uns für das große im Erdgeschoss liegende Zimmer als Ort der Behandlung, in dem schon in weiser Voraussicht eine etwa 3 m x 3 m große, schwarze Kunststofffolie ausgebreitet war. Zudem stehen auf einem Tisch eine emaillierte Waschschüssel und ein Wasserkrug bereit. Hier also soll ich meine Behandlung erfahren. Da mir die Strenge von Lady Velvet Stell von Berichten aus dem Internet bekannt ist, versuchte ich mir auszumalen, was mich erwarten könnte und wie die Meisterin mit den bereitliegenden Utensilien an mir hantieren könnte.

Nun bereitet sich die Meisterin in einem anderen Raum vor und auch ich kann mich auf die Session vorbereiten. Ich wähle eine hockende Position in der Mitte der schwarzen Folie. Das ist die vorerst letzte Entscheidung, die ich selbst treffen kann. Bald werde ich der Meisterin gehören.

Schritte kündigen das Erscheinen der Meisterin an. Sie betritt das Behandlungszimmer. Welch eindrucksvolle Erscheinung: Das Haar streng zu einem Zopf gebunden, Ausdrucksweise klar und gefühllos. Attribute einer Wissenschaftlerin, für die Mitleid ein Fremdwort sein dürfte. Nun wird mir klar, dass eines der beiden Rollenspiele Realität werden wird: Die Meisterin gibt eine Wissenschaftlerin, deren Tierliebe so weit geht, dass Tierversuche für die Kosmetikindustrie nicht am Tier, sondern an einem ihrer Studenten, den ich geben muss, praktiziert werden. Die Fülle der bereitgestellten Seifen, von Schaumbad, Flüssigseife und Rasierschaum, lässt mich stumm werden. Mir wird eröffnet, dass ich nun unterschiedliche Versuchsreihen durchleben werde und dass meine Reaktionen akribisch dokumentiert wurden.

Die Behandlung beginnt. Flüssigseife, recht kalt, ergießt sich über mein recht lichtes Haar. Kreisende Handbewegungen verteilen die Masse im Haar. Nur eine Sekunde darf ich hoffen, dass dies eine gewöhnliche Haarwäsche werden würde. Dem ist nicht so und wird so nicht sein. Sofort verteilt die Meisterin weitere Seife im Gesicht. Instinktiv schließe ich die Augen, als die seifengefüllte Handfläche mit mäßigem Druck mein Gesicht überstreicht. Kunstvoll massieren die Finger der Meisterin meine Augenlider, mit zunehmendem Druck Seife in die Augen pressend. Ein erstes Brennen ist zu vernehmen. Nach Zugabe von etwas Wasser wird die Seife zum Leben erweckt und dünnflüssiger Schaum fließt ins Gesicht, die Augenhöhlen füllend, wobei die Meisterin natürlich ganz und gar nicht verhinderte, dass der Schaum den Lidspalt passieren kann. Über meine Empfindungen werde ich natürlich befragt. Als ich Antwort gebe, ist mir klar, dass auch der Mund noch eingeseift werden dürfte. Dem ist so. Eine große Bürste, mit der man üblicherweise Wände streicht, wird mit Schaumbad getränkt und sogleich über meinen eben noch geöffneten Mund in ausnehmenden Bewegungen geführt, die bald den ganzen Kopf erfassten. „Mund auf!“ Diesem Befehl folgte ich instinktiv, so dass sich sofort meine Mundhöhle mit bitterem, nach einigen Minuten leicht brennenden steifem Schaum füllt. Da ein bereitgestellter Spiegel es auch mir gestattete, meine armselige Erscheinung zu betrachten, öffne ich die Augen und sah mein eingeseiftes Gesicht. Der steif aufgeschlagene Schaum macht es mir möglich, die Augen problemlos zu öffnen. Dies bleibt der Meisterin nicht verborgen: „Schön die Augen offen lassen. Mal sehen, wie du auch auf Schaumbad reagierst“. Nun sind meine geöffneten Augen von einer Schicht konzentrierten, cremigen Schaumbads bedeckt, das durch heftige Bewegungen mit beiden Händen einmassiert wird. Ein heftiges Brennen setzt ein, das die Augen schließen lässt. Auch der Mund wird nochmal eingeseift. Nunmehr sollen Seifen getestet werden: „Mund auf!“, „Weiter!“ Ein Stück Seife wandert in meinen Mund und wird dort gefühlvoll hin und her bewegt. (Zum Glück, dachte ich mir, geht dieser Teil der Behandlung gesittet ab. Noch muss ich keine Seife kauen…). Die Seife wird tief in die Mundhöhle geschoben, welche den vorher schon vorhandenen Schaum in die Tiefen des Rachens bewegt, so dass dieser nur noch heruntergeschluckt werden kann. Nun wird der mit Gewalt zurückgezogene Kopf notdürftig abgespült, was keiner Erlösung gleichkommt, da das Wasser nur den Schaum mobilisiert und in alle Körperöffnungen fließen lässt. Jetzt kommt eine andere, stark parfümierte Seife an die Reihe, um im Mund getestet zu werden. Meine Lage ist recht bescheiden, da die eingeführte Seife einem Knebel gleich mit Bändern im Nacken gegen Ausstoßen meinerseits gesichert wurde. Immer wieder werde ich gezwungen, die Augen zu öffnen, was nur unter Schmerzen gelingt. Noch mehr Energie kostet es, die Augen offen zu halten. Nein, die Meisterin kennt kein Mitleid! Es setzt eine Ohrfeige, weil ich die Augen nicht offen halten kann. Ein Blick in den Spiegel lässt Augenäpfel erkennen, deren Farbe sich nicht wesentlich von meiner schon geröteten Gesichtshaut unterscheidet. Mit einem Stück weiterer Seife wird nun kräftig über Haar und Gesicht gerieben. Da dieses Seifenstück schon mehr als einen Tag in Wasser eingeweicht wurde, bildet sich sofort ein dichter Schaum in unerwartet großer Menge, wobei mit jeder Minute des Einseifens mehr und mehr von der weichen, beinahe pastösen Seife abgetragen und in Haar und Gesicht deponiert wird. „Los Augen auf! Oder muss ich böse werden!“ Noch böser?! Denke ich. Oh Gott, stehe mir bei. Ich gehorche. “Weiter auf!“ Was meine Augen nun sehen ist das strengen Antlitz der Meisterin und ihre mit Seifenschaum bedeckten Finger, die nur den Zweck verfolgen, zwischen Ober- und Unterlid ihre seifige Fracht zu entladen. Jetzt ist der Schmerz nicht mehr auszuhalten. Ich schüttle meinen Kopf. „Du hast es so gewollt! Kopf nach vorn auf den Boden.“ Nun kommt jener Teil der Abstrafung, der das weithin bekannte Markenzeichen von Lady Velvet Steel ist. Schlag auf Schlag prasselt auf meinen Hintern, ohne dass die Intensität nur eine Winzigkeit nachließ. Glücklicherweise macht der von hinten aufsteigende Schmerz das Brennen in den Augen etwas vergessen. Danach eine kurze Pause. Ich nutz die Gelegenheit, mir den Schaum aus den Augen zu wischen. „Was ist denn das?! Wer hat dir das erlaubt?!“ Ich weiß, dass mich Strafe treffen muss. In die große Waschschüssel werden Wasser und Schaumbad gegeben, dazu Rasierschaum. Was entsteht ist eine seifig-cremige Mischung, in die mein Gesicht vollständig getaucht und dort festgehalten wird, während meine Pobacken wieder die Bekanntschaft mit der Hand der Meisterin machen. Ich konzentriere mich, die Luft anzuhalten, als der Befehl „Augen auf!“ zu vernehmen ist. In dieser Lösung die Äuglein aufmachen? Nein. Wie wenn die Meisterin es geahnt hätte, tauchen Ihre geübten Finger in die Schaummasse ein mit dem Zweck, mein Gesicht zu durchkneten. Die Nasenlöcher werden ebenso mit dem konzentrierten Seifenschaum gefüllt wie die Augen. Ich werde aus dem Haltegriff entlassen, schnappe nach Luft. Der Seifenknebel, den ich nun schon eine geraume Zeit zu tragen hatte, wird gelöst und die Behandlung in der Schaumschüssel wiederholt. Es lässt sich nicht vermeiden, Schaum und Seife zu schlucken. Nunmehr ist der Zustand der vollständigen Einseifung erreicht. Jedes meiner Sinnesorgane steht in Kontakt mit der reinigenden Substanz. Ich glaube, mein Schädel wird von Seifenschaum durchspült, während wieder die Schläge auf den Hintern prasseln. Dann eine Pause. Ich erhebe mich, um Luft kämpfend. „Ist das nicht ein schöner Anblick?“ Es hätte nicht der Aufforderung bedurft, in den Spiegel zu blicken. Aus Neugier, das Werk der Meisterin zu sehen, ist es mir gleichgültig, ob nun wieder Seife in die Augen gerät. Das Brennen ist eh omnipräsent. Was ich sehe, ist ein von weißem Schaum bedeckter Körper, die Umrisse des Gesichts sind nur zu erahnen. Wo man den Mund vermutet, ist eine mit Schaum gefüllte Öffnung. Nasenlöcher sind verschwunden, die Augen reduziert auf dunkle Pupillen in geröteten Augäpfeln, die auch von Schaum bedeckt sind.
Dass ich durch all die Handlungen der Meisterin, die so treffend meinen Erwartungen entsprach und mich an die vielgerühmten Grenzen und darüber hinaus brachte, größte Befriedigung fand, bedarf keiner Erwähnung.
Nun war ich erlöst. Das Versuchsprogramm war offensichtlich abgearbeitet. Die getesteten Seifenprodukte konnten mich nicht umbringen… Ausgiebiges Duschen brachte Labsal und Befreiung vom reinigenden und zuweilen brennende Gefühle verursachenden Seifenschaum. Das Nachgespräch, das mir durch eine Tasse guten Kaffees und etwas Gebäck versüßt wurde (die Meisterin vermutete zu recht, dass mir der Sinn nach etwas stand, was nicht nach Seife schmeckt…), beendete eine Session. Nach anderthalb Tagen hatte sich die Rötung meiner Äuglein soweit verzogen, dass mir nur die rein geistige Erinnerung an diese Session blieb. Ob ich darauf hoffen darf, wieder zur Meisterin vorgelassen zu werden?

taz.lab Gedoens Kongress „Close up: Sexarbeit“

Auf dem taz.lab habe ich eine kleine Performance zum Thema Sexarbeit abgehalten. Hier mein Erfahrungsbericht der etwas anderen Art!

Im Dunkeln

Der Thron ist wirklich wunderbar gemütlich. In wenigen Worten tweete ich die Zusammenfassung der Frage meiner letzten Besucherin. Der Laptop, obwohl ich den Screen vorsorglich gedimmt habe, erscheint mir grell im Vergleich zu meinem lauschigen kleinen Instant-Bordell. „Hier entlang, folgen Sie einfach der Lichtschlange am Boden und schon können Sie eintreten“. Mein Termin-„Sklave“ Olivier schliesst die schwere Theatertür, die in den dunklen Backstagebereich führt. Ich höre meinen neuen Gast die wenigen Treppenstufen hinabsteigen, dann verschluckt der schwere Orientteppich die Schritte. Ich schliesse den Laptop und stehe auf, um meinen Gast am Eingang meines kleinen zauberhaften Reiches in Empfang zu nehmen. 10 Minuten Intimität, 10 Minuten, die ich ganz meinem Besuch und den mitgebrachten Fragen widme.

Ich bin auf dem taz.lab „Was wirklich zählt. Der Gedöns Kongress der taz.  In meiner Performance „Close Up: Sexarbeit!“ empfange ich in einem intimen 1:1 Setting Besucher, sie dürfen mich in 10 Minuten alles Fragen, was sie schon immer mal eine Sexarbeiterin fragen wollten. Mir begegnen in meinem Privatleben und auch in meinem politischem Engagement als politischer Sprecherin des BesD e.V oft Menschen, denen ich anmerke, dass sie mich gerne so viel mehr fragen möchten, allein, die Höflichkeit hält sie davon ab. Sexualität, Sexarbeit, und alles, was damit zusammenhängt, ist immer noch stark tabuisiert. Selbst in aufgeklärten Kreisen merke ich, wie sich Menschen einer Selbstzensur unterwerfen. Oft ist das auch gut so. Sitze ich in einer politischen Runde ist wohl nicht der geeignete Platz, um Fragen nach meiner Privatbeziehung zu beantworten, oder ständig nur auf mein Erleben als professionelle Sexdienstleisterin reduziert zu werden.

Vorspiel

Heide Oestreich schrieb mir dann aus dem Blauen heraus eine Email: „[…]Ich habe eine Frage: Auf den linken Buchtagen mit Pieke Biermann sprach ich mit einer Prostituierten darüber, dass man mal ein Interview unter dem Titel: Alles, was Sie schon immer über Prostitution wissen wollten machen könnte. Ich glaube, das waren Sie, bin mir aber nicht mehr ganz sicher. Können Sie sich an so etwas erinnern? Wir hätten nämlich jetzt eine Gelegenheit, so etwas ähnliches zu machen. Eine Art Beichtstuhl auf unserem tazkongress, in den die Leute schlüpfen können und Fragen stellen. […]“

Oh, wie wunderbar! Natürlich kann ich mir das vorstellen und flugs war das Konzept geboren. Ein intimer Raum, Abseits, ruhig, kuschelig, angefüllt mit Dingen, die die Arbeit als Sexarbeiterin mit sich bringt: Toys, Hygieneartikeln, Putzmittel, Dessous, Buchhaltung, Kondome, Deko, Social Media, Musik, Parfum, kitschiges Licht, Papierkram, kurz: alles dinge, die man in fast allen Bereichen der Sexarbeit auch findet. Dazu natürlich ein gewisses plüschiges Klischee, um es etwas zurückhaltenderen Menschen einfacher macht, sich zu Recht zu finden und die Fragen zu stellen, die sie sich sonst so nicht trauen würden.

Vorbereitungen und Klischees

Das finden des richtigen Raumes stellte sich dann im Haus der Kulturen der Welt etwas schwierig raus. Ellen Kraft bot mir das Backstage des Theaters an, etwas abgeschieden, nur zu erreichen durch mehrere schwere Türen, verschachtelte Gänge und ein Stück weit auch direkt an der grossen Bühne vorbei. Irgendwie schien keiner so richtig glücklich damit zu sein, ich jedoch fand das ganz prächtig, schliesslich ist der Weg für viele Gäste zu uns Sexarbeiter_innen  auch oft ein Verschwiegener, Heimlicher, auf dem man entlang schleicht.

kabuff

Gina, Ellen und Meike scheinen etwas betrübt.

Bei der technischen Besprechung hatte ich auch das kurze Glück Meike Jansen kennen zu lernen. Meike ist mittlerweile tragisch und plötzlich verstorben. Mein Beileid an Familie, Freunde und ihre Kolleg_innen.

Nun, richtig gemütlich sieht das kleine Backstage Kabuff nun wirklich nicht aus. Aber auch im Sexbusiness wird ja oft improvisiert und aus den gegebenen Umständen das beste herausgeholt. Einige Visionen , einem kleinen Vitrinen-Vorfall und etlicher Wunschlisten später, war ich dann ganz gespannt, was mich im Backstage erwartet. Einige Wochen zuvor hat Ina. Praktikantin bei der taz Kontakt zu mir aufgenommen. Sie wurde mir als „Einrichtungs-Wunscherfüllungs-Fee“ zugeteilt. Zu Rechte, denn Ina hat mir aus dem Babelsberger Fundus die zauberhaftesten Möbel besorgt. Danke Ina! Gemeinsam haben wir dann freitags das Kabuff in ein KaPuff verwandelt:

thron

Eine wundervolle, zugegeben leicht kitschige, aber nichtsdestoweniger intime Atmosphäre, um meine Gäste zu empfangen. Abgelegen vom ganzen anderen Gedöns, nur auf verborgenen Wegen unter Führung erreichbar, nach vorheriger Terminvereinbarung konnte man mich nun finden. Wie schön! Sexarbeit findet häufig auch im Verborgenen statt, verborgen vor der Gesellschaft, dem eigenen Umfeld, den Nachbarn, der eigenen Familie. Auf dem Weg zu mir, konnte man das nachfühlen, geführt, durch enge, abseitige Wege schleichen,  Türen öffnen, die einem sonst verborgen geblieben wären, bis man dann sein Ziel erreicht.

spiegel

Aus dem Naehkaestchen geplaudert

Was wurde ich denn nun gefragt? Darüber habe ich mir im Vorfeld auch Gedanken gemacht. Was für Gespräche werden wir führen? Werden wir uns streiten? Gut verstehen? Werde ich nach sexuellen Dienstleistungen gefragt? Nach persönlichen Erfahrungen? Oder nach ganz anderen Dingen?

Insgesamt habe ich 18 Gespräche geführt. Davon 8 mit Männern, 10 mit Frauen, 2 Slots davon waren für die taz reserviert, einmal das Gespräch mit Anna Hutsol von Femen, dann die Bloggerin Laila Oudray vom taz.blog. Ich wurde wenig politisches gefragt, dafür aber viel persönliches. In etwa so hätte ich das auch vermutet, denn schliesslich kann man das Politische ja auch in öffentlichen Foren abfragen, bei Podiumsdiskussionen, Vorträgen und so weiter. Nur einmal waren die 10 Minuten zu lang, alle anderen Gespräche waren viel zu kurz.

sexystuff

Überrascht und begeistert hat mich, dass viele Besucher_innen mich nach Rat zu ihren persönlichen sexuellen Erlebnissen und Situationen gefragt haben. Einige davon hatten direkt mit BDSM zu tun, meinem Spezialgebiet, manches davon aber auch mit allgemeinen Beziehungsfragen. Grossartig fand ich, dass sogar 2 Besucherinnen wohl vorher bei Laura Méritts Vortrag zur weiblichen Prostata waren und nun noch mal genau nachfragen wollten, sozusagen von Frau zu Frau. Gut, dass ich mich da ebenfalls auskenne.

schemel

Nachts zuvor hatte ich mir noch Sorgen gemacht, was denn wäre, wenn niemand käme. Vielleicht bin ich ja zu versteckt? Vielleicht möchte niemand über so was reden? Vielleicht ist der Gedöns Kongress der falsche Rahmen? Nun, diese Sorgen, man könnte auch ganz banal Lampenfieber sagen, hätte ich mir sparen können. Die vorhandenen Slots waren in Windeseile ausgebucht. Erstaunlicherweise wurden bis auf einen, auch alle vereinbarten Termine pünktlich eingehalten. Das kenne ich aus dem Studioalltag aber anders! Ich verstehe das als Zeichen für ein wirklich grosses Interesse, auch intime Fragen mal unverbindlich und vor allem mit niedrigschwelligem Zugang stellen zu dürfen. Schliesslich war der Gedöns Kongress voll mit tollem Programm!

porno 

gaben

Gerne würde ich dieses Experiment wiederholen. Gerne auch mit anderen Kolleginnen aus anderen Bereichen der Sexarbeit zusammen. Sozusagen eine Mischung aus Kunst, Performance, Interaktion und Public Service.
Nun gilt es aber erst mal, Danke zu sagen. Danke an alle meine wunderbaren Gäste, die meinen Tag mit wundervollen, interessanten und oft auch tiefsinnigen Gesprächen interessant gestaltet haben.
Danke aber auch (und vor allem!!) an die taz und ihr wunderbaren Mitarbeiter_innen, an Ina, Heide, Gina, Meike, Flo, und die 3 Jungs, deren Namen ich vergessen habe, an das Technik-Team des HKW und Ellen, an Olivier, meinem „Teesklaven“, Frizzi, für flinke Hände! Schön war´s!

dildos

Lady Velvet´s FemDom Salon 9. April 2015

Ganz vorneweg möchte ich einmal allen Teilnehmern an Lady Velvet´s FemDom Salon meinen Dank aussprechen!

Der Abend war ganz und gar grandios! Ohne meine tollen Gäste und die wunderbar aufgeschlossenen Salondiener wäre mir ein so wundervoller Geburtstagsabend nicht möglich gewesen.

Die Idee zum Salon war ja eigentlich eine spontane Eingebung. Auch war der Salon nicht als kommerzielle Veranstaltung gedacht, sondern als unkomplizierte Möglichkeit für meine Freundinnen, sich mit ausgesuchten Salondienern auszuprobieren und erste Schritte in Sachen BDSM und besonders weiblicher Dominanz zu unternehmen.

Pünktlich um 17:40 Uhr haben sich die Salondiener also eingefunden, um sich vorzubereiten, letzte Anweisungen zu erhalten und auch um sich schon mal ein wenig kennen zu lernen. Prächtig waren die Herren anzusehen, alle haben sich brav an den Dresscode gehalten, schwarzer Slip, schwarze Fliege (bei dem durchsichtig gestreiften Höschen hab ich mal ein Auge zugedrückt, genauso wie bei der dunkelblau gepunkteten Krawatte, es war ja sowieso eher dunkler).

Einen grossen Dank an meine Zofe, die freche Lotte, die gemeinsam mit Salondiener Paul den Einlass übernommen hatte. Eine standesgemäße Begrüssung war also jeder Dame gewiss, zahlt es sich doch aus, Handkuss zu üben.

Auch die Damen sind, für Berliner Verhältnisse arg ungewöhnlich, zahlreich pünktlich um 18:00 Uhr eingetroffen, haben sich mit einem Getränk an der Bar versorgt und von der bezaubernden Clea Cutthroat mit ausgesuchter Musik beschallen lassen.

Schnell ein, zwei der wunderbaren Happen, die Laura Iriondo für uns zubereitet hat.
Auch einen Dank an Beatrice, die bezaubernde Cupcakes gereicht hat.

Zeit, die Attraktion des Abends vorzustellen: die Salondiener! Ein jeder hat sich in kurzen Worten mit Vorlieben und Tabus vorgestellt, wobei man dann doch schon deutlich die Schüchternheit auf beiden Seiten merkte. Die Jungs waren merklich beeindruckt von meinen Freundinnen, kein Wunder, sag ich da! Aber auch die Ladies hatten ja durchaus noch keinerlei Erfahrung in Sachen SM und mussten sich erst mal zu Recht finden.

Eine kleine Einweisung und eine kleine Vorführung später, war das Eis jedoch schnell gebrochen. Es entspannen sich vielfältige Szenarien, Flag-Vorführungen, Fußmassagen aus Käfigen heraus, Servierdienste, Bondageexperimente, Trampling Workshops und vieles mehr.
Ein Highlight war sicherlich die Zeichensession, in der die Salondiener in mehr oder minder bequemen Posen zum Vergnügen der Künstlerinnen ausharren mussten. Bezaubernd! Ein kleiner Appetizer außerdem, denn bald wird es wohl eine spezielle Edition von Dr. Sketchy´s Anti Art School Berlin zum Thema geben.

Beatrice02_salon  Beatrice03_salon cecilia salon

Zwischendurch gab es noch einen Besuch meiner liebsten Radioshow „Ask Lou & Lada“ von Burlesque On Air. Die Aufzeichnung ist bald zu hören, ein gesonderter Blogbeitrag dazu folgt bald!

Abgeschlossen haben wir den Abend mit einer Quick & Dirty Ropework Demonstration zum Mitmachen. Ein paar schnelle und nützliche Knoten für´s Bett und sonstige Anlässe.

Natürlich gäbe es noch viel mehr Details zu berichten, ich habe immer noch ganz wunderbare Situationen im Kopf. Stattdessen lasse ich lieber meine Gäste und die Salondiener zu Wort kommen:

„Ich konnte leider erst etwas später kommen, daher habe ich den ersten Teil verpasst, aber ich bin ein Riesenfan der „Quick&Dirty“ Seilarbeit. Davon gern nächstes Mal noch mehr! Ansonsten: großartige Auswahl an Sklaven und eine schöne Atmosphäre! Danke Dir!“ Fräulein Angelina

„Es war ein wirklich wundervoller Abend, den ich sehr genossen habe. Es war spannend, neue Erfahrungen zu machen, und ganz „unverbindlich“ in Deine Arbeit, bzw. die Dominanz, reinzuschnuppern.
Es war mir außerdem eine große Freude, Dich live in Action zu erleben. Du bist großartig darin.
Mir gefiel die lockere Atmosphäre, das Ausprobieren, das Zeichnen (wobei ich mit der Menge an Objekten völlig überfordert war^^), der Witz und der Charme, der immer wieder eingespielt wurde.
Die ausgewählten Sklaven waren sehr nett und auch immer wieder hilfsbereit, Neulingen wie mir weiter zu helfen, wenn ich nicht weiter wusste (zb. beim Verknoten).“ Cecilia

„Thank you for putting this together and taking the time to make the interview. We got so much good material. The show is going to be really fun & informative. You were a true professional. Im going online shopping for bondage rope today. Thank you!“ Lady Lou

„Thank you so much for this opportunity! Definitely something I didn’t really expect to experience in my life. Ordering canes online right now “ Irina

„What a fabulous evening! Ditto what Irina said -minus the cane ordering – but other toys are now definitely on my shopping list. I also really enjoyed the open conversations I had with a few of you ladies and some of the men.“ April

„OH MY GOOOOOOD!! It was so so so SOOOOO good! Thank you Lady Velvet Steel for your generosity and your kindness. I’m totally in love with you and….your spanking!
Thank you thank you thank you…“ Lada Redstar

„Ich fand es auch sehr schön. Ich habe Getränke gebracht, ziemlich viele Füße massiert, wurde oben etwas bespielt, von zwei Damen, die normalerweise Sub sind, habe Knoten wiederholt….
Die Atmosphäre war sehr angenehm, Spass gemacht hat mir eigentlich alles, ich habe mich auch nie unwohl gefühlt.
Es war natürlich ein besonderes Erlebnis, dass das Verhältnis Männer/Frauen umgekehrt war – oft stehen ja zig Männer um eine der Frauen rum. Sich leicht begehrt zu fühlen war recht interessant. Auch gemalt zu werden war eine neue Erfahrung.“ Ein Salondiener

„Das Zusehen bei der Behandlung der „Vorführobjekte“ war schon erregend. Die visuellen Reize, vor die schönen Kleider und Schuhe Deine Freundinnen und das Posen für das Zeichnen waren für mich die Highlights des Abends. Letzteres auch, weil ich, mit Korsett bekleidet, zusehen konnte, wie mein Korpus Modell stand für eine Zeichnung. Das ist auch eine Art von Interaktion, nicht die Schmerzen, die durch die „Berührung“ entstehen, sondern zu sehen, wie dort eine Zeichnung durch das Auge der Betrachterin entsteht. Überhaupt, es waren viele interessante Menschen unter Deinen Gästen.“ Ein Salondiener

„Erst mal will ich mich für diese unvergessliche und wunderschöne Erfahrung bedanken. Dieser Abend war sehr gut organisiert. Am Anfang war ich leider noch wegen meiner Schüchternheit zu schönen Frauen einfach nur überwältigt über die Anzahl so schöner Frauen. Das hat sich dann aber gelegt wo ich als Vorführobjekt für den Rohrstock genommen wurde. Das hat mir sher viel Spaß gemacht so vielen Frauen als Übungsobjekt zu dienen.
In dieser Situation hat mich auch eine unglaublich schöne und sehr süße Frau auf Englisch für ein Radio interviewt. […]  Der Abend war einfach nur perfekt. Das einzige Problem war das die Zeit dann doch viel zu schnell verflogen ist. Es hat mich auch sehr gefreut Sie real kennenzulernen, da ich schon viel gutes über Sie und von Ihnen gelesen habe. Dieser gute Eindruck hat sich nur bestätigt denn Sie sind eine unglaublich tolle Frau.“ Salondiener Bärmi

 

 

Erfahrungsbericht: Sklave W., Novem Vginti

SW_smallSehr geehrte Lady Velvet Steel,

meine Herrin, nachdem nun eine Woche seit meinem Besuch bei Ihnen vergangen sind, möchte ich mich nochmals sehr herzlich für dieses aussergewöhnliche Erlebniss bei Ihnen bedanken.
Die Spuren Ihrer Erziehungsmassnahmen sind an Po und Oberschenkel nun weitgehend verblasst, die Schmettelinge im Bauch und die Erinnerungen im Kopf sind aber noch in nie gekannter Art da.

Es wird schwer sein, meine zu tiefst empfundenen Gefühle während der Session hier andeutungsweise wieder zu geben.
Ein kleiner Rückblick sollte geeignet sein, zu schildern, welch einzigartige Herrin mir Lady Velvet Steel an diesem Tage war, und das auch heute noch ist.
Sie brauchte keine 5 Sekunden, um mich, nachdem sie zur Tür hereinkam, um mich mit ihrer unnachahmlichen Art und Weise, ihr Blick, ihr Gang, ihre traumhaft schöne Figur, in ihren Bann zog.

Es folgte sodann der erste Befehl:Slavenposition eins!
Ich wußte nicht genau, was damit gemeint war, sie lächelte, und dirigierte meinen Körper mit dem Rohrstock behutsam in die geforderte Position.
Da ich allerdings mehr Augen und Konzentration auf ihren mir dargebotenen Ausschnitt legte, hatte ich mir bereits die ersten Strafpunkte zugelegt.
So ging das auch weiter bei Position zwei und drei. Jeweils 10 Hiebe sollten es werden, bei jedem Fehler. Fünf entsprechende Verfehlungen hatte sie mir bald entlockt.
Nun kam die eigentliche Abstrafung.

Auf der Bank. Überlegt. Die Beine fest zusammen gefesslt. Hände nach vorn gestreckt und auch gefesselt. Ich war wehrlos. Aber innerlich eher gelöst. Ich spürte Geborgenheit.
Ich wusste, es wird weh tun, aber es wird mir nichts passieren.
Was ich nicht wusste, meine Herrin legte nun fünf äußerst interessante Züchtigungsinstrumente vor meinen Augen ab, und eröffnete mir, mit jedem damit werde es 50 Hiebe geben. (5×50=250!)
Begonnen hat sie zum Aufwärmen mit 50 mit de flachen Hand. Das ist schon was besonderes.
Bei den dann folgenden Hiebe, verstand es meine Herrin in vorzüglicher Art, die Schlagkraft so dosieren, daß immer mehr sich eine knisternde Spannung aufbaute, ohne eine Grenze zu überschreiten. Dabei berührte sie mich zwischendurch immer mal wieder, kam ganz nah, flüstete mir mit heißem Atem ins Ohr, ermutigte mich, alles durchzustehen, eine guter Sklave zu sein, um im nächsten Moment wieder
einen beißenden Hieb zu plazieren.

Ich war kurz davor, daß mir die Sinne schwinden, aber es unbeschreiblich tief erotisch und einfach schön.
Besonders den Rohrstock hatte ich genossen, und, ich glaube gespürt zu haben, meine Herrein ebenso sehr. Deshalb „schenkte“ sie mir zum Abschluß nochmals eine Salve von 25 schnellen Hieben. Dann band sie mich los. Ich war unendlich glücklich und dankbar.
In der Sklavenposition zwei mußte ich ausharren, bis sie den Raum verlassen hatte.

Es folgte ein interessantes Nachgespräch, bei dem wir unsere ersten Eindrücke austauschten. Selbst dieses Gespräch ist inhaltlich wie menschlich für mich auch heute noch von bleibendem Wert.
Ich habe das große Glück gehabt, eine Herrin wie Lady Velvet Steel kennen zu lernen. Ich werde sie nie vergessen. Wir werden uns wiedersehen.

Mit demutsvollem Gruß
Ihr Sklave W.

Ein ‚ueberraschender‘ Bericht

Im Dominaforum findet sich dieser Bericht über eine Session:

Ich habe zwar schon in anderen Postings angedeutet, wie sehr mich das Können, die Authentizität und die Ausstrahlung von Lady Velvet beeindruckt hat.
Da es für mich die bislang beste Session war und vielleicht auch bleiben wird, hier mein erster Bericht :

Zunächst zu mir. Ich bin noch Anfänger im SM-Bereich mit gezählten 13 Kontakten zu verschiedenen Dominas. Meine Richtung ist der Klinikbereich und die klassische Dominanz. Insbesondere mag ich das Handspanking und die Züchtigung mit diversen Schlaginstrumenten, als devoten Ausdruck meines sexuellen SM-Triebes. Nämlich von einer Frau bzw. Herrin erzogen zu werden, zur absoluten Unterordnung . Ich mag neben meinem SM-Trieb natürlich auch ganz normalen Sex von wild bis zärtlich-romantisch.

Real bin ich sowohl beruflich als auch privat -trotz meiner ruhigen Art – eher dominant veranlagt und fühle mich in dieser Rolle wohl.
Frauen mit einem dominanten und kühlen Charakter stoßen mich real eher ab und werden oftmals auch bekämpft von mir. Sexuell gesehen ziehen sie mich aber unglaublich an, wenn auch noch eine bestimmte srxuelle Ausstrahlung hinzukommt.

Meine bisherigen Dominaerfahrungen waren bislang dadurch gekennzeichnet, dass die Dominas in den Sessions sehr nett zu mir waren und auf alles eingegangen sind, was ich Ihnen gesagt habe .
Das SM-Spiel war als solches für mich daher recht leicht zu erkennen. Das Umschalten von Spiel und Realität in der Session völlig problemlos. Oftmals waren die Damen charakterlich auch devot veranlagt und nicht wirklich selbstbewusst, fordernd und unnachgiebig. Trotzdem habe ich aus allen Sessionerfahrungen irgendwelche positiven Eindrücke mitnehmen können und alle waren ihr Geld wert.

Und so wird es immer weitergehen, dachte ich. Eine im Spiel leidenschaftlich- bzw. authentisch-agierende Domina mit einem ausgeprägten dominanten Charakter gibt es nicht wirklich, bis ich dann auf Lady Velvet Steel im Frühjahr diesen Jahres traf .
Okay, ihre Begrüßung ist zwar recht freundlich, aber hier schon offenbart sich ihr dominanter und nach Überlegenheit strebender Charakter. Die Angaben in ihrer Homepage sind da nicht übertrieben und entsprechen nach meiner Ansicht der Wahrheit – ist im Dominabereich leider nicht immer so.

Ihre Körperhaltung, ihr Gang , ihr Blick und ihre Worte sind purer Ausdruck ihres Selbstbewusstseins, ihres sicheren Auftretens und ihrer Überlegenheit – wenn man sie lässt. :-D
Der Eindruck verstärkt sich noch, wenn sie dann auf ihrem Dominathron sitzt.

Und jetzt geht’s los mit meinem Bericht, beginnend mit dem Vorgespräch:

Der feste, musternden und prüfenden Blick von Lady Velvet bei unserer ersten Begegnung, da rutschte mir dann doch mein Herz in die Hose , beim schamvollen Aufzählen meiner Vorlieben.
Sonst mache ich ja immer gerne Small-Talk-Sprüche wie “ach ist das cool“ zum Aufwärmen für die Domina , aber hier verging es mir doch gründlich. Vor lauter Aufregung schüttete ich dann auch noch das angebotene Mineralwasser aus der Knautschflasche neben statt in das Glas. Sie blieb dabei seelenruhig ohne jegliche Mimik und meinte nur, dass ich das doch bitte aufwischen möge.

Nun noch mehr nervös geworden, erzählte ich ihr über meine Wünsche, von ihr beispielsweise streng übers Knie gelegt und erzogen zu werden . Und auch mit sonstigen Schlaginstrumenten Grenzerfahrungen machen zu wollen, würde mir gefallen .
“Auch mit Rohrstock, das mache ich besonders gerne ?“, fragte sie mich lächelnd mit leuchtend-gierigen Augen. Dies verneinte ich vorsichtshalber dann doch, angesichts der vielen eindrücklichen Forumsberichte, Bilder und Filmchen über ihr bekanntes Schlagvermögen. Ich fing intuitiv dann mit dem Thema “Codewortverwendung “ an .

Zu meinem Entsetzen und weiteren Fassungsverlust erläuterte sie mir sachlich und emotionslos, dass sie die Verwendung eines Codesworts nicht für sinnvoll hält, da ich ansonsten nie über meine Grenzen hinauskommen würde. Ich fing an zu husten und nahm erst mal etwas zu trinken.
Codewort Ja, Codewort Nein, schwirrte es durch meinen Kopf.

Lady Velvet, welche meine Bewegungen und Gesichtsregungen in ständiger Weise fixierend beobachtete, beruhigte mich dann damit, dass sie sagte: “die ersten beiden Male kommunizieren wir doch noch miteinander “ .
Okay, ich beschloss also ohne Codewort ins Gefecht zu gehen, zumal Lady Velvet für ihre Erfahrungen und ihren verantwortungsvollen Umgang bekannt ist. Und dann ging es los, obwohl für mich schon das Vorgespräch eine Art Sessionbestandteil war.

Knapp, deutlich und beherrschend mit dem Habitus “Ich habe das sagen“ folgten prasselnd ihre Anweisungen. Nicht laut aber auch nicht mehr freundlich. “Zieh dich aus“, herrschte sie mich an. Währenddessen prüfte sie die Schlaginstrumente, Seile und sonstigen Utensilien , ohne mich beim Ausziehen aus dem Blick zu verlieren. “Bist du endlich soweit“ zischte sie weiter.
Sie zog ihre schwarze Lederjacke dann aus, sodass ich nun auch ihre muskulösen Oberarme – insbesondere den furchterregend-tätowierten linken Oberarm- zu Gesicht bekam.

Sie hatte dieses schwarze Kostüm mit einem großzügigen Ausschnitt und ihre schwarzen Netzstrümpfe an, wie auf den majestetischen Thron-Bildern auf ihrer Homepage zu sehen. Unglaublich sexy !!!
Ihre schwarzen Highheels betonten dabei noch ihr souveränes Auftreten. Sie läuft darin ziemlich selbstbewusst und gekonnt, als hätte sie seit Geburt nicht anderes gemacht.

‚Komm her“ rief sie mir zu, nachdem ich endlich ausgezogen war. Als ich vor ihr schutzlos nackt da stand, prasselten nur so die Befehle:“Stell dich mal grade hin“, “Hände zur Seite“ , “Guck mich an“ usw. usw. .
Sie schaute mir dabei tiefprüfend und fixierend in die Augen und sagte “du bist aber ganz schön verwirrt“. Unsere Gesichter waren dabei nur wenige Zentimeter voneinander entfernt, sodass mir ihr süßer Atem entgegen wehte.

Während sie mich weiter bestimmend anguckte und ihr Blick mich nicht mehr losließ, griff ihre Hand nach meinen Brustwarzen und nach meinem besten Stück.
Um es kurz zu machen, die Lady kann ziemlich gut verführen und versteht es Männer in den Bann zu ziehen.

Meine Güte was ein hübsches Gesicht, dachte ich und richtete meinen Blick sodann gen Ausschnitt, was ihr überhaupt nicht gefiel und dies mit zwei extrem kräftigen Ohrfeigen quittierte, Danach folgte ein peinliches Verhör über meine Begehrlichkeiten ggü. Frauen. Wenn die Antwort nicht gleich folgte, bzw. ihr nicht passte, bekam ich jeweils weitere Ohrfeigen – es werden wohl so 30 Stck gewesen sein, die so heftig waren, dass ich hochrote Backen davon bekam.

“ So mein Freundchen“ rief sie und griff mir dabei fest mit ihrer linken Hand in meine Haare und schleifte mich in dieser Weise zu einem lederbezogenen Stuhl. Sie setzte sich hin -meine Haar weiter festhaltend- und noch ehe ich mich versah oder etwas sagen konnte, lag ich auch schon mit meinem Hintern über ihre Knie.

Was dann für eine Tracht Prügel folgte werde ich im Leben nicht vergessen. Erst wurde die linke Gesäßhälfte mit Hammerschlägen ihrer flachen Hand bearbeitet und dann die rechte. Jede Backe bekam dabei so um die 60 Schläge ab, die gegen Ende auch ziemlich wehtaten. Aber das war für Lady Velvet wohl nur das Vorspiel.

“Ich hoffe, dass du daraus gelernt hast, aber wir sind noch lange nicht fertig“ waren ihre nächsten Worte und mit einem “Komm mal mit“ zog sie mich wieder an den Haaren nach oben. Gleichzeitig stand sie auf, schleifte mich in die Mitte des Raumes und verpasste mir zunächst eine Augenklappe.

Anschließend wurden meine Hände nach oben festgebunden. Dabei war ich ziemlich überrascht, wie schnell sie mich in diese hilflose Position brachte.
Es gab jetzt für mich gar keine Möglichkeit mehr davon zu laufen. Das nutzte Lady Velvet natürlich zu allerlei Verführungskünsten, Disziplinierungen und Inspektionen meines Körpers – z. B. meines Geschlechtteils und meiner Gesäßfalte.

Auch manipulierte sie betastend nach Gutdünken an meiner Nase, meinen Ohren, an meinen Haaren und meinem Mund herum und befahl mir mit einem bestimmenden Griff an meinen Kinn, dass ich nur noch reden dürfe, wenn sie es mir erlaubt. Das “Du“ war nun auch nicht mehr möglich, sondern ich musste sie mit Herrin ansprechen. Bei Verfehlungen gab es entsprechende Ohrfeigen.

Meine wehrlose Fesselposition wurde von Lady Velvet hauptsächlich aber dazu benutzt, um mir mit vielerlei Schlägen erzieherisch klarzumachen, wer das Sagen und die Macht von uns beiden besitzt. So nahm sie beispielsweise meinen Penis in die Hand. und schlug mehrfach mit irgendeinem Schlaginstrument zunächst auf den Penisschaft und dann auf die Eichel. Das war schon äußerst schmerzhaft, sodass ich mehrfach aufjaulte.

Aber statt einem Nachlassen der Schläge oder etwas Mitgefühl, verpasste sie mir dann geschwind einen Knebel mit den Worten “ich habe dir doch gesagt, du sollst deinen Mund halten“.

Dann gab es ziemlich ziehend-schmerzhafte Schläge auf den Rücken und mein Gesäß. Ihre andere Hand hielt dabei meinen Bauch fest, damit mein Po nicht wegzucken konnte. Was für Instrumente es genau waren weiß ich wegen der Augenklappe nicht – zum Schluss soll es ein Paddel gewesen sein.

Das Gemeine war dabei, dass Lady Velvet zwischendurch immer wieder ihre Verführungskünste zum Besten gab und durch meine Erregungen erneut Gründe fand mich mit Schlägen zu bestrafen.

Auch nahm sie zunehmend immer mehr die Rolle einer Lehrmeisterin an. Und wenn es arg weh tat hauchte sie mir zuckersüß ins Ohr: “ Das schaffst du“, “da musst du jetzt durch“ , “das musst du jetzt aushalten für mich“.

Sie erzählte dabei viel von steinigen Wegen die ich zu bewältigen habe und belohnte mich bei erfolgreicher Bewältigung mit ihrer schmerzbetäubenden Körpernähe – lernpsychologisch quasi eine Art des operanten Konditionierens. Das ganze wurde im übrigen begleitet durch eine meditative Begleitmusik.

Ich muss sagen – natürlich als Anfänger-, dass ich am Ende körperlich wie psychisch wirklich fix und alle war. Trotzdem hatte ich immer das Gefühl, von Lady Velvet genauestens physisch und psychisch beobachtet zu werden. So bildeten sich z. B. kitzelnde Schweißperlen auf meiner Stirn, die sie sofort behutsam abtupfte , ohne dass ich was sagen musste. Auch sonst war ich aufgrund der Anstrengung ziemlich klatschnass, obwohl der Raum eher kühl war.

Freudestrahlend das Ende nun geschafft zu haben, zumal die Musik verstummte und mich Lady Velvet losband, und mir ins Ohr flüsterte: “ Du bist jetzt bei deiner Reise angekommen deine “, nahm ich meine Augenbinde schnell ab, um dem SM-Zauber ein befreiendes Ende zu bereiten.
Das wurde von Lady Velvet aber nicht zugelassen. “Wir sind noch nicht fertig“ lautet es erbost-bestimmend von ihr und sie zog die Augenbinde erneut vor die Augen. Wieder war ich blind wie ein Maulwurf, während sie irgendwohin verschwand.

Wo sie war , keine Ahnung, keine Orientierung, sie war einfach nicht mehr in meiner Nähe. Dann hörte ich ihre Stimme von weiter weg, “ Setz dich mal hin“.
Da ich – sicher leicht verwirrt – nicht verstand was sie meinte und wie ich mich jetzt hinsetzen sollte ohne Stuhl, zögerte ich.

“Du sollst dich jetzt hinsetzen “ tönte es von ihr noch bestimmender. Ich versuchte mit meinen Händen nach hinten zu greifen, ob nicht doch ein Stuhl hinter mir stand. Na dann muss es wohl ein Hocker sein, dachte ich und ging zum Sitzen in die Knie, immer mehr und mehr . Da war aber nichts zum Sitzen, sodass ich überrascht auf meinen Hintern landete.

“Komm mal her “ flüsterte Lady Velvet nun liebsäuselnder. Ich begab mich nun auf allen Vieren und fing an zu krabbeln. “So ist gut“, sagte Lady Velvet. Ich bewegte mich also weiter in die Richtung von Lady Velvets Stimme. Plötzlich wurde mein Körper – für mich völlig überraschend – von den kräftigen Händen und Armen Lady Velvets umfasst, hochgehoben, nach vorne geschoben und ich befand mich verdutzt an der Schulter und im Arm dieser starken Frau.

“Entspann dich mal“ flüsterte sie und strich mir über die Haare. Tief ein- und ausatmend genoss ich diesen Zustand, in dem ich sogar hätte einschlafen können. Die flüsternden und beruhigenden Worte von Lady Velvet, wie z. B. “ich höre dein Herz pochen, ruh dich mal aus“, wären hierzu das passende Gute-Nacht-Lied gewesen. Allerdings kehrte allmählich -oder leider- mein Verstand wieder zurück und ich musste mich losreißen um aufzuwachen.

Auch wenn diese einmalige Session mit Lady Velvet ein professionelles Spiel war, so wird dieses Spiel bei mir in ewiger Erinnerung bleiben.
Im Nachgespräch haben wir uns dann noch nett unterhalten. Vorher hatte Lady Velvet -typisch aufpassend und beobachtend – bei meinem Klamottenanziehen noch trocken festgestellt, dass ich mein Unterhemd falsch herum angezogen hatte- ist noch nie bei mir vorgekommen.

Ich habe Lady Velvet im Novem Viginti dann nochmal besucht, sodass ich jetzt einigermaßen weiß, wie sie tickt.
Einen ausgesprochen dominanten und starken Charakter besitzt sie zweifellos, sowie eine enorme physische und psychische Power. Ihre Ausstrahlung ist umwerfend. Ebenso hat sie eine Menge Kreativität, Flexibilität, Spontanität und Sensibilität drauf.

Auch hat sie ein außergewöhnliches Rollenrepertoire, was sie dazu befähigt, professionell-authentisch fast alle Bereiche einer Domina zauberhaft abzudecken und zwar sehr, sehr gut. Ihre eigentlichen Vorlieben dürften m. E. in Richtung der körperbetonten Domina-Aktivitäten liegen, wie z. B. der englischen Erziehung oder den neu in ihrem Programm aufgenommenen Ringkämpfen.
Für Berlin ist sie eine absolute Empfehlung !!!

Jetzt habe ich aber doch viel geschrieben.
Charakterlich sind Lady Velvet und ich extrem weit auseinander, auch von der Chemie her. Das spielt aber überhaupt keine Rolle.
Dieses unvergessliche und tolle Session-Erlebnis , was sie mir im Frühjahr 2012 geschenkt hat, darüber habe ich jetzt sehr gerne meinen ersten Erfahrungsbericht geschrieben, auch als Dankeschön an Lady Velvet .

Straflager 2013 – Ein Bericht

Ein kurzer Bericht, aus dem Dominaforum:

[…]Bevor gleich das Christkind kommt, noch schnell mein Statement zum o. g. Event.
Es war einfach nur megageil !!!!

Mit einer ganzen Horde Strafgefangener befand ich mich über 48 Stunden in der Gewalt von vier sadistischen Frauen.Die Anführerin war natürlich Lady Velvet Steel als Frau Major. Dann gab es noch die Oberärztin Frau von Luven , Frau Oberleutnant Alruna, sowie die Zofe Jenny von LVS.

Und alle vier Damen spielten sich förmlich in einen sadistischen Spielrausch hinein. Was es da an Gemeinheiten und Abscheulichkeiten zu sehen und zu erleben gab, innerhalb einer perfekten Straflager-Kulisse, war grandios und trotzdem für mich auch hart an der Grenze – und das will schon was heißen :-D .

Wäre nicht die überaus tolle und feinfühlige Lady Alruna gewesen, hätte ich wahrscheinlich vorzeitig das Handtuch geschmissen. Von ihrer Art und Weise, ihrer Ausstrahlung und ihrer BDSM-Erfahrung war ich echt sehr begeistert. Hier mal ein Link von ihr, weil sie hier im Forum so gar nicht bekannt ist:

http://www.galeriedesade.com/Stendal/La … a3539.html

Meines Erachtens ein absoluter Geheimtipp, auch in menschlicher Hinsicht!

Und bei Maxime von Luven und ihre sadistischen Fähigkeiten als Lageräztin , das hat mich schon umgeworfen. Ich kannte sie ja bislang nur als charmant-freundliche Gastgeberin. Aber bei diesem Event hat sie mich gequält bis zum geht nicht mehr :-D .

Und über Lady Velvet Steel brauch ich nicht mehr viel zu schreiben. Wer sie kennt weiß, dass es bei ihr in den Sessions meist nur wenig zu lachen gibt :-D .
Tja, und Zofe Jenny hat diesbezüglich ihrer Herrin natürlich alle unsere Verfehlungen gepetzt . :-D

Alles in allem war es ein Event, dass in seiner Organisation, mit seinen Räumlichkeiten und seinen dominanten Darstellerinnen für mich einzigartig war.
Andere Gruppenmitglieder haben sich ähnlich geäußert.

Zum Abschluss an einer langen Tafel bei Kaffee und Kuchen gab es für uns alle noch ein nettes Beisammensein, bei dem endlich auch wieder gelacht werden durfte. :-D . […]

„Unwuerdiger Wurm“: Die Nachpruefung

Nachprüfung

Sehr geehrte Herrin Velvet Steel,

es war wieder ein sehr intensives Treffen mit Ihnen und pflichtschuldig liefere ich meinen zweiten Bericht bei Ihnen ab.

Ich möchte Ihnen an dieser Stelle ein großes Kompliment für Ihre Outfits machen, so habe ich mir immer die elegante Dame immer vorgestellt, die mich beherrscht. Röcke, die zu kurz für Strümpfe sind, empfinde ich als abtörnend, es ist viel spannender, wenn man nicht weiß was die Dame drunter trägt. Halterlos, Strapse oder Strumpfhose?….Ich werde es nie herausfinden. Gut einmal trugen sie einen ultra kurzen Rock, und da war klar es ist eine Strumpfhose, sehr anregend. Sie wissen jedoch sich auch in solch knappen Kleidungsstücken zu bewegen, so dass ich nie einen Rand oder gar mehr zu sehen bekam. Ich war versucht beim Krabbeln mal zu Schielen, habe es mich jedoch nicht getraut. Was eine Folge ihrer Eleganz ist, man schaut einer Dame einfach nicht unter den Rock.

Prüfung

Sie gaben mir als Aufgabe, zukünftig von mir nur noch in der dritten Person zu sprechen und das „ich“ durch „der unwürdige Wurm“ zu ersetzen. Des weiteren sollte ich jeden Befehl von Ihnen mit einem „Jawohl Herrin“ quittieren. Ich habe das zu Hause geübt wie verrückt und musste aufpassen mich am Telefon nicht mit unwürdiger Wurm zu melden. Ich stellte mir vor ich bekomme Befehle und sagte immer wieder „Jawohl Herrin“.

Ich hatte mich wunschgemäß für Sie zurecht gemacht und trug Ledercuffs, ein Halsband, sowie einen metallenen Keuschheitskäfig unter meiner Kleidung Da stand ich nun erneut vor Angst zitternd vor Ihrer Tür und versuchte leise zu klingeln. Das ist natürlich unmöglich, jedoch wollte ich Sie nicht aufschrecken lassen. Als die Tür sich öffnete rutschte mir das Herz in die Hose und ich trat wackelig ein, um mich sofort, mit der Stirn auf dem Boden vor Sie hinzu knien. Ich bekam die erste Rüge, weil ich Sie nicht ordentlich begrüsst habe, leider hatte ich gelernt zu warten, bis die Herrin mir das erlaubt, Sie wollten es offensichtlich anders und ich schämte mich für den Fehler. „Das fängt ja mal wieder gut an.“ Dachte ich und küsste ihre Schuhe mit den Worten: „Der unwürdige Wurm grüsst seine Herrin.“. Noch voll bekleidet musste ich Ihnen hinterher kriechen und als sie sich setzten die Stirn auf den Boden drücken. Ich fühlte mich unwohl, bekleidet vor Ihnen zu knien und als Sie mir befahlen, ich solle mich ausziehen. Wollte ich den Befehl so schnell wie möglich ausführen und vergaß ihn zu quittieren. Sie zitierten mich also zurück und erklärten mir die Regeln, für jeden kleinen Fehler würde ich fünf mit dem Rohrstock in jede Handfläche bekommen und über größere Fehler würden wir anschließend reden. Ich nickte und hielt Ihnen meine Handflächen für die verdiente Strafe hin: „Der unwürdige Wurm bittet um seine verdiente Strafe.“ Sie schlugen gar nicht fest zu, aber es tut einfach gemein weh und ist erniedrigend. Danach quittierte ich den Befehl mich auszuziehen ordentlich und legte meine Kleidung ab. Es wurde dann richtig gemein, ich schaffte es einfach nicht, wirklich jeden Befehl zu quittieren und musste etliche Male die Handflächen präsentieren.

Die Verfehlungen

Ich hatte brav den Keuschheitskäfig die Woche über getragen, jedoch wurde es Wund und ich musste ihn abnehmen um die wunden Stellen mit Creme zu behandeln. Sie schimpften mit mir, weil ich Ihren eindeutigen Befehl vorsätzlich missachtet hätte und kündigten eine harte Strafe an. Ich versuchte die Strafe abzuwenden und erklärte, ich hätte ja nur aus Sorge um Ihr Eigentum so gehandelt. Ich hätte mir denken können, dass ich an der Strafe nicht vorbeikomme und alles nur noch schlimmer machen würde. Sie erklärten mir eindringlich ich würde nun nicht für vorsätzliche Befehlsmissachtung bestraft, sonder für eigenmächtige, arrogante und vorsätzliche Befehlsmissachtung. Ich wusste was das bedeutet und handelte mir noch ein paar Ohrfeigen ein, weil ich erneut versuchte mein Handeln zu erklären.

Ich hatte mich vor dem Besuch noch mal geduscht und ganz neue Strümpfe angezogen, jedoch färbten die wohl ab und fusselten. Als Sie das sahen, bekam ich natürlich eine Standpauke und befahlen mir, die Füsse zu waschen. Ich schämte mich fürchterlich dafür und krabbelte sofort auf allen Vieren los um das Beschämende abzuwaschen, jedoch musste ich noch mal zu Ihnen zurück und die Handflächen präsentieren, ich vergass immer wieder Befehle zu quittieren. Ich wusch mir also die Füsse, schimpfte über meine Dummheit und kroch so schnell wie möglich zurück. Dummerweise schlug ich mir das Schienbein an der Türschwelle schmerzhaft auf und konnte plötzlich nicht mehr ordentlich vor Ihnen knien, da sich ein geschwollenes, wundes Ei an der Stelle gebildet hatte. Ich musste Ihnen erklären, warum ich nicht ordentlich kniete und Sie kündigten eine zweite harte Strafe für mich an, weil ich nicht aufgepasst hätte und Ihr Eigentum beschädigt hatte. Ich empfand das als Gipfel an Sadismus, für mein schmerzendes Bein auch noch bestraft zu werden, jedoch sagte ich besser nichts außer: „Ja, Herrin“

Beim letzten Mal sollte ich auch einen speziellen Gürtel mitbringen und Sie fragten mich, wo ich den denn nun diesmal hätte. Ich war verdutzt, Sie hatten das nicht explizit befohlen und so hatte ich ihn nicht dabei. Ich musste also eine Strafpredigt unter Ohrfeigen über mich ergehen lassen, weil ich wieder einen Befehl missachtet habe. Dumm wie ich bin, versuchte ich mein Handeln zu erklären, bekam dafür natürlich erneut was zu Hören und Sie verkündeten, dass ich dafür eine dritte Strafe erhalten würde. Ich war nun am Boden, alle meine guten Vorsätze endeten in einer Katastrophe, ich hatte Sie erneut enttäuscht und ich schämte mich dafür. Anschließend demonstrierten Sie mir noch, dass Ihre Erziehungsmethoden funktionieren und ich musste immer seltener die Hände hinhalten. Sie waren sehr streng mit mir und irgendwie fühlte ich mich sehr geborgen unter Ihrer Fuchtel. Es ist ja mein Traum einer super strengen Dame zu dienen und eimal sagen zu können ich habe es geschafft, ich habe sie heute gut bedient und mir keine Bestrafung eingefangen. Ihre Dominanz umgab mich wieder wie eine große warme und weiche Kugel, in der ich mich sehr wohl fühle und gleichzeitig Angst und höllischen Respekt verspürte. Ich war in Ihrer Hand, eingebettet in Ihre Güte, Weiblichkeit und unbarmherzigen Strenge, die ich nun zu spüren bekommen sollte.

Die Entscheidung

Sie befahlen mir dann ich solle fünf Strafinstrumente auswählen, mit denen ich bestraft werden möchte. Ich war verwirrt, ich habe in Gegenwart meiner Herrin Schwierigkeiten zu entscheiden, das ist doch eigentlich ausschließlich Ihr recht, ich wollte gerade beginnen, als irgendetwas mich warnte und ich ein: „Jawohl Herrin.“ So gerade noch rechtzeitig hervorbrachte. Sie ließen mich alleine und ich stand da vor all den schrecklichen Instrumenten und wollte doch keins davon zu spüren bekommen. Mir schwirrte der Kopf, ich wusste nicht was ich nehmen sollte, Sie sagten von nebenan ich solle mich beeilen, sonst würde es noch schlimmer kommen. Ich überlegte, was würde die Herrin wählen, beim letzten Mal, ein Paddle, ein Gürtel, eine Peitsche, Teppichklopfer und Rohrstock. Also wählte ich ebenso aus, bei der Peitsche wurde ich mutig und wählte eine weiche Wildlederpeitsche und beim Rohrstock hätte ich vor angst fast auf den Boden gemacht, als ich das Rohr in Händen hielt, um es zu den anderen Schmerzbringern zu legen. Nachdem ich sagte ich sei fertig, kamen Sie um meine Wahl zu begutachten und lachten erst mal über die weiche Peitsche, dann legten sie weitere Gemeinheiten dazu, unter anderem ein Griff an dem zwei gummiüberzogene Stahlkabelenden hingen. Ich starrte das Teil an und hatte sofort unbeschreibliche Angst, sie legten zwei Plastikfliegenklatschen dazu und ich dachte, das ist aber krass harmlos. Es kam jedenfalls eine ganz ordentliche Sammlung an Schlagwerkzeugen zusammen, die ich alle zu spüren bekommen sollte. Sie nahmen auch noch den Gürtel aus meiner Hose und legten ihn ebenfalls mit einem Grinsen zu der Sammlung. Ich war nur noch ein Häufchen Elend und stand schlotternd im Raum, als Sie die Seilwinde herabließen. Ich wurde an den Armen hochgezogen, so dass ich so eben noch stehen konnte und bekam eine Spreizstange zwischen die Beine.

Das Leben ist kein Ponyhof

Schlagartig wurde mir klar, es wird noch härter in dieser Position, man muss den Po brav herausstrecken, um es nicht noch schlimmer zu machen. Der ängstliche Teil in mir, will den Hintern wegziehen, der vernünftige Teil weiß es ist besser ihn brav der Qual entgegen zu strecken, das ist die zusätzliche Qual. Ich konnte gut stehen und sah mich im Spiegel an der Wand, wie ich jämmerlich auf meine verdiente Bestrafung wartete. Sie hielten mir das Paddle hin und erklärten mir die Regeln, ich sollte bei der ersten Strafe mit jedem der Fünf Instrumente, jeweils Zwölf auf jede Pobacke erhalten. Ich nickte und rechnete fieberhaft, fünf mal vierundzwanzig, das macht fürs Erste 120 Hiebe und war erst Teil eins meines bevorstehendem Martyriums. „der unwürdige Wurm bittet um seine verdiente Strafe.“ Sie ließen sich nicht lange Bitten und hieben mir das Paddle auf die rechte Pobacke. Ich durfte immerhin schreien, auch wenn ich mich sehr bemühte still zu sein, die letzte Bestrafung wirkte noch zu deutlich nach. Nach drei Hieben, fragten Sie warum ich nicht zählen würde und ich sagte, ich würde es nun tun. Ich zählte den nächsten mit vier und Sie belehrten mich, dass man immer bei eins zu beginnen hätte. Es ging also von vorne los und ich fürchte Sie haben in meinem ersten Bericht genau gelesen, dass ich unter ungleichmäßigen Schmerzen besonders leide, daher vermutlich erst Zwölf rechts und dann auch noch links. Ich hatte zum Einen das entsetzliche Gefühl heute besonders empfindlich zu sein und zum Anderen litt ich deutlich schlimmer, weil sie mir die Backen einzeln verstriemten. Ich stöhnte und schrie unterdrückt und hing zappelnd in meinen Fesseln, es gab kein entkommen, die Schläge sausten auf meine Pobacken ohne jede Gnade. Ich traute mich diesmal ab und zu die Augen zu öffnen um zu sehen wie Sie ausholten, ich hatte den Eindruck, Sie würden mich etwas schonen, mein Hintern jedoch beteuerte das genaue Gegenteil und später zu Hause konnte ich deutlich sehen, der Hintern sollte Recht behalten. Nach Paddle und Lederriemen kam die weiche Wildlederpeitsche, von der ich gehofft hatte, sie würde weniger schlimm sein. Da hat der Sklave jedoch die Rechnung ohne die Herrin gemacht, Sie schlugen mir die Peitsche mit voller Wucht auf die Backen, dass von weniger Schlimm keine Rede mehr sein konnte. Ich war diesmal schon am Anfang der Strafe an dem Punkt, das ich nicht mehr denken konnte, es gab nur noch den nächsten Hieb auf den ich mich vorbereiten musste und weiter konnte ich nicht denken. Das Zählen der Schläge gelang mir irgendwie ohne zu denken.

Das Finale der ersten Bestrafung wurde natürlich mit dem Alptraum eines jeden englischen Schülers vollzogen, der Rohrstock. Der Stock ist schlimm, wenn er jedoch nicht zu schnell und gleichmäßig auf beide Backen trifft, kann ich ihn einigermaßen anständig durchstehen. Jedoch bekam ich ihn nun zwölf mal auf die Rechte und zwölf mal auf die linke Backe. Es war die Hölle, es kam mir endlos vor, bis ich endlich zum zweiten male bis zwölf gezählt hatte. Kraftlos bedankte ich mich für die Strafe, küsste den Stock und hing schwer atmend und schwitzend in meinen Fesseln. Ich sollte Ihnen aufzählen wofür ich alles bestraft werde, ich konnte es jedoch nicht mehr, mein Kopf war völlig leer, ich war nur noch da um leiden zu müssen. Zum Glück zählten Sie mir meine Sünden auf und erklärten mir nun die weiteren Strafen. Als Strafe drei sollte ich die zweite Bestrafung auf zwei Brettern mit Kronkorken stehend erleiden müssen. Schon musste ich die Füsse heben und mich auf die Bretter stellen, es war schlimm, ich fand einfach keine Position in der ich irgendwie stehen konnte. Als sie jedoch mit den Fliegenklatschen auf meinen Hintern schlugen, vergaß ich schlagartig meine Füße, diese kleinen Plastikdinger brannten höllisch auf der Haut und ich hätte zu Weinen begonnen, wenn ich auch nur einen mehr als die versprochenen Zwölf bekommen hätte. Es ging mit dem bekannten Spiel weiter, ich bedankte mich, Küsste die Ursache meine Qualen und musste diesmal auch noch das nächste Strafinstrument auswählen, mit dem ich betraft werden möchte. Diese Entscheidungen zu treffen war echte Folter für mich, zum Einen weil ich es mir nicht anmaßen konnte überhaupt etwas in Gegenwart der Herrin zu entscheiden und zum Anderen, weil da das Stahlkabel lag und ich irgendwann darum bitten musste es zu schmecken zu bekommen. Ich war bereits fix und fertig, wusste jedoch, das Beste kommt zum Schluss. Schweiß und Tränen liefen mir über das Gesicht, während auf meinem Hintern laut klatschend ein Flächenbrand ausbreitete. Es war derart anstrengend die Schläge hinzunehmen, dass ich plötzlich spürte, wie mir die Arme einschliefen und ich Ohnmächtig zu werden drohte.

Gnadenfrist

Ich konnte noch gerade rechtzeitig keuchen: „Mir schwinden die Sinne und mir ist schwindelig, Herrin.“ Dann übermannte mich eine Woge von Gefühlen, als sie mich ganz vorsichtig losmachten und mir erlaubten mich auf den Boden zu setzen. Ich hätte fast vor Dankbarkeit und Unterwürfigkeit geweint. Da war sie wieder um mich herum, diese warme weiche Kugel der angenehmen Emotionen, die mich durch Ihre Anwesenheit umgab. Sie gaben mir zu trinken und ich hätte in dem Moment alles für Sie getan, aus purer Dankbarkeit für Ihre Güte. Ich erholte mich etwas und schon keimte die fatale Hoffnung in mir auf, sie würden mir erlauben, den Rest der Bestrafung auf dem bequemen Bock empfangen zu dürfen. Ich meldete mich daher zu früh als genesen zurück, die Arme waren noch etwas taub und sie kamen zurück um mich erneut an die Winde zu hängen um Ihr Werk zu vollenden. Schlagartig wurde mir klar, Sie hatten mir die Pause nur gegönnt, damit ich die Strafe im ganzen Umfang bei vollem Bewusstsein erleiden würde. Es ging also gnadenlos weiter mit dem, was ich mir redlich verdient hatte. Ich wusste sprichwörtlich nicht mehr ob ich Männlein oder Weiblein bin, ich zählte, litt und bedankte mich für die Qualen um dann das nächste Instrument zu wünschen. Beim Auswählen bekam ich immer mehr Panik, weil ich das Stahlkabel kaum noch länger würde ignorieren können. Die Schläge ließen mich die Panik vergessen, bis ich erneut wählen musste. Ich würde Ihnen hier gerne aufzählen was ich alles zu spüren bekam, ich weiß es jedoch nicht, es war einfach zu viel. Schlag auf Schlag traf mich, und ich nahm es nur noch schreiend und zählend hin. Es half mir nur noch mir einzuhämmern, ich habe es ja nicht anders verdient und müsse mir diese Tortur eine Lehre sein lassen. Dann jedoch kam der schlimmste Moment, es lagen nur noch Stahlkabel und Ihr Lieblingsrohrstock auf dem Boden. Ich dachte nicht daran, das es bald vorbei sein würde, ich starrte voller Panik auf das Stahlkabel. Ich wollte diese Angst nun beenden, denn vermeiden würde ich es nicht können und nahm all meinen Mut zusammen und bat darum nun mit dem Stahlkabel bestraft zu werden. Es war schlimmer als ich befürchtete, der Rohrstock zieht einen glühend heißen Strich tief in die Pobacken hinein, das Kabel frisst sich wie zwei dicke Streifen brennenden Napalms in das Gesäß, wobei die sich hart um die Backen schmiegten. Ich habe keine Ahnung, wie viele ich davon zählen musste, oder ob ich überhaupt gezählt hatte, Sie hatten mich bereits windelweich geklopft und ich hatte mich den Schmerzen ergeben. Ich hing da wie der sprichwörtliche nasse Sack, mit Schweiß und Tränen überdeckt und musste ertragen, was auch immer Sie für mich bereit hielten. Ich kann mich noch an das eine oder andere Lachen von Ihnen erinnern, wenn ich mich vor Schmerzen bog und schrie. Jedoch kam der Moment als ich das Stahlkabel endlich mit meinem Dank küssen durfte genauso sicher, wie der Anblick des Rohrstocks, der meine Bestrafung nun abrunden und vervollständigen würde. Ich keuchte und versuchte meine Atmung in den Griff zu bekommen, ich glaube ich bin noch nie so verdroschen worden und es war immer noch nicht vorbei. Ich hätte laut losschluchzen können, als ich Ihre Freude im Spiegel sah, mit der sie den Stock böse fauchend durch die Luft sausen ließen, um sich einzuschwingen. Ich schluckte schwer, als ich den Stock dann kühl auf meinen Backen spürte

Einzelhaft

Ich bekam nun noch ordentliche Hiebe, die sich tief in meinen Hintern frästen. Dem Stock kann man einfach seine erzieherische Wirkung nicht absprechen, es gibt zwar eine Menge schmerzhafteres, jedoch ist nichts so demütigend und nachhaltig, wie das biegsame Rohr. Ich bekam das noch einmal sehr deutlich zu spüre und wünschte mir nichts mehr, als zukünftig nur noch gehorsam und perfekt zu dienen. Ich war zu schwach um noch richtig schreien zu können, Schlag um Schlag bekam ich ab und ich führte ein regelrechtes Tänzchen in meinen Fesseln auf. Die Strafe tat jedoch erneut die von Ihnen beabsichtigte Wirkung, ich bin Ihr Eigentum, ich habe Ihnen bedingungslos zu gehorchen und ich wünschte mir nichts sehnlicher, als genau das zu tun.

Die Frage die sich mir oft am Anfang stellt, ob ich das durchstehe oder nicht, war nun völlig unerheblich. Ich bekam, was ich verdient hatte und so hart wie Sie es für angemessen hielten. Fertig, aus, basta. Hieb um Hieb musste ich durchhalten und Zählen. Irgendwann denkt man nicht mehr nach was noch kommen mag, oder ob man es aushält, ich werde es bekommen und zwar so viel und solange und so hart wie es Ihnen gefällt. Es blieb mir nichts anderes über, als mich auf den nächsten Hieb vorzubereiten, mich zusammenzureißen, zu Zählen und das Ganze von vorn. Jedoch hat jede noch so schlimme Bestrafung auch ein Ende und ich habe noch nie so dankbar den Rohrstock geküsst und mich für meine verdiente Bestrafung bedankt. Sie machten mich dann los und zu meiner Überraschung und Entsetzen, musste ich in die schwarze Kiste an der Wand klettern, in der man nur unbequem hockend, im stockfinsteren ausharren muss, bis die Herrin mich wieder befreit.

Ich habe mich noch nie so einsam gefühlt, es war unglaublich intensiv. Ich traute mich kaum zu atmen noch zu bewegen. ich sehnte mich nach Ihnen, während ich Sie draußen hörte. Es war eine harte Strafe in der Kiste hocken zu müssen, einsam, verdroschen und erniedrigt. Ich wusste, ich hatte es nicht anders verdient, erneut habe ich meine Herrin enttäuscht und kann nur von Glück reden, wenn sie mich nicht verstößt. Ich weinte leise, während ich Ihre High Heels auf dem Fußboden hörte und Sie mir so fern waren wie noch nie, obwohl es nur wenige Meter zwischen uns waren. Ich weiß nicht wie lange Sie mich dort in Embryohaltung leiden ließen, es kam mir vor wie Stunden. Schlussendlich erhielt ich dann die Gnade vor Ihnen Knien zu dürfen und Ihre Füße auf meinem Kopf, Rücken und Nacken zu spüren. Die erhaltene Strafe war derart hart und erniedrigend, das ich mich nun regelrecht befördert vorkam und dankbar meine „gehobene Position“ mit der Stirn auf dem Fußboden genoss. Die warme und weiche Kugel umgab mich wieder und ich fühlte mich unendlich wohl, ich hatte alle Verantwortung und Entscheidungen samt meines unwürdigen Körpers an Sie übertragen. Ich war vollkommen frei und musste Ihnen nur bedingungslos gehorchen. Sie haben die Macht, Ihr Wille geschehe.

Irgendwann war es zeit zum Abschied Ihre Schuhe zu küssen und mich auf den Heimweg zu machen. Ich war erneut orientierungslos und brauchte eine Weile um zu begreifen, es gibt noch eine andere Welt dort draußen, als die kleine Welt in der ich ein wenig Zeit mit Ihnen verbringen darf. Ich schwor mir sofort, dass ich das nächste Mal alles besser machen werde um meine Herrin zufrieden zu stellen. Ich werde stolz, glücklich und gänzlich ungestraft meinen Dienst bei ihr absolvieren. Ich werde also fleißig üben müssen und heutige Lektion soll mir eine Lehre sein.

Selbst drei Tage danach schmerzt mein Po noch ordentlich und ich kann die dicken blauschwarzen Striemen des Stahlkabels gut von den dünneren grünlich verfärbten Spuren des Rohrstocks unterscheiden. Die Wirkung Ihrer Maßnahmen hält immer noch unvermindert an, ich fürchte nicht die Strafe, sondern Sie zu enttäuschen. Die Strafe ist ja lediglich die unvermeidbare Folge meines Fehlverhaltens und Strafe muss sein.