Ein ‚ueberraschender‘ Bericht

Im Dominaforum findet sich dieser Bericht über eine Session:

Ich habe zwar schon in anderen Postings angedeutet, wie sehr mich das Können, die Authentizität und die Ausstrahlung von Lady Velvet beeindruckt hat.
Da es für mich die bislang beste Session war und vielleicht auch bleiben wird, hier mein erster Bericht :

Zunächst zu mir. Ich bin noch Anfänger im SM-Bereich mit gezählten 13 Kontakten zu verschiedenen Dominas. Meine Richtung ist der Klinikbereich und die klassische Dominanz. Insbesondere mag ich das Handspanking und die Züchtigung mit diversen Schlaginstrumenten, als devoten Ausdruck meines sexuellen SM-Triebes. Nämlich von einer Frau bzw. Herrin erzogen zu werden, zur absoluten Unterordnung . Ich mag neben meinem SM-Trieb natürlich auch ganz normalen Sex von wild bis zärtlich-romantisch.

Real bin ich sowohl beruflich als auch privat -trotz meiner ruhigen Art – eher dominant veranlagt und fühle mich in dieser Rolle wohl.
Frauen mit einem dominanten und kühlen Charakter stoßen mich real eher ab und werden oftmals auch bekämpft von mir. Sexuell gesehen ziehen sie mich aber unglaublich an, wenn auch noch eine bestimmte srxuelle Ausstrahlung hinzukommt.

Meine bisherigen Dominaerfahrungen waren bislang dadurch gekennzeichnet, dass die Dominas in den Sessions sehr nett zu mir waren und auf alles eingegangen sind, was ich Ihnen gesagt habe .
Das SM-Spiel war als solches für mich daher recht leicht zu erkennen. Das Umschalten von Spiel und Realität in der Session völlig problemlos. Oftmals waren die Damen charakterlich auch devot veranlagt und nicht wirklich selbstbewusst, fordernd und unnachgiebig. Trotzdem habe ich aus allen Sessionerfahrungen irgendwelche positiven Eindrücke mitnehmen können und alle waren ihr Geld wert.

Und so wird es immer weitergehen, dachte ich. Eine im Spiel leidenschaftlich- bzw. authentisch-agierende Domina mit einem ausgeprägten dominanten Charakter gibt es nicht wirklich, bis ich dann auf Lady Velvet Steel im Frühjahr diesen Jahres traf .
Okay, ihre Begrüßung ist zwar recht freundlich, aber hier schon offenbart sich ihr dominanter und nach Überlegenheit strebender Charakter. Die Angaben in ihrer Homepage sind da nicht übertrieben und entsprechen nach meiner Ansicht der Wahrheit – ist im Dominabereich leider nicht immer so.

Ihre Körperhaltung, ihr Gang , ihr Blick und ihre Worte sind purer Ausdruck ihres Selbstbewusstseins, ihres sicheren Auftretens und ihrer Überlegenheit – wenn man sie lässt. :-D
Der Eindruck verstärkt sich noch, wenn sie dann auf ihrem Dominathron sitzt.

Und jetzt geht’s los mit meinem Bericht, beginnend mit dem Vorgespräch:

Der feste, musternden und prüfenden Blick von Lady Velvet bei unserer ersten Begegnung, da rutschte mir dann doch mein Herz in die Hose , beim schamvollen Aufzählen meiner Vorlieben.
Sonst mache ich ja immer gerne Small-Talk-Sprüche wie “ach ist das cool“ zum Aufwärmen für die Domina , aber hier verging es mir doch gründlich. Vor lauter Aufregung schüttete ich dann auch noch das angebotene Mineralwasser aus der Knautschflasche neben statt in das Glas. Sie blieb dabei seelenruhig ohne jegliche Mimik und meinte nur, dass ich das doch bitte aufwischen möge.

Nun noch mehr nervös geworden, erzählte ich ihr über meine Wünsche, von ihr beispielsweise streng übers Knie gelegt und erzogen zu werden . Und auch mit sonstigen Schlaginstrumenten Grenzerfahrungen machen zu wollen, würde mir gefallen .
“Auch mit Rohrstock, das mache ich besonders gerne ?“, fragte sie mich lächelnd mit leuchtend-gierigen Augen. Dies verneinte ich vorsichtshalber dann doch, angesichts der vielen eindrücklichen Forumsberichte, Bilder und Filmchen über ihr bekanntes Schlagvermögen. Ich fing intuitiv dann mit dem Thema “Codewortverwendung “ an .

Zu meinem Entsetzen und weiteren Fassungsverlust erläuterte sie mir sachlich und emotionslos, dass sie die Verwendung eines Codesworts nicht für sinnvoll hält, da ich ansonsten nie über meine Grenzen hinauskommen würde. Ich fing an zu husten und nahm erst mal etwas zu trinken.
Codewort Ja, Codewort Nein, schwirrte es durch meinen Kopf.

Lady Velvet, welche meine Bewegungen und Gesichtsregungen in ständiger Weise fixierend beobachtete, beruhigte mich dann damit, dass sie sagte: “die ersten beiden Male kommunizieren wir doch noch miteinander “ .
Okay, ich beschloss also ohne Codewort ins Gefecht zu gehen, zumal Lady Velvet für ihre Erfahrungen und ihren verantwortungsvollen Umgang bekannt ist. Und dann ging es los, obwohl für mich schon das Vorgespräch eine Art Sessionbestandteil war.

Knapp, deutlich und beherrschend mit dem Habitus “Ich habe das sagen“ folgten prasselnd ihre Anweisungen. Nicht laut aber auch nicht mehr freundlich. “Zieh dich aus“, herrschte sie mich an. Währenddessen prüfte sie die Schlaginstrumente, Seile und sonstigen Utensilien , ohne mich beim Ausziehen aus dem Blick zu verlieren. “Bist du endlich soweit“ zischte sie weiter.
Sie zog ihre schwarze Lederjacke dann aus, sodass ich nun auch ihre muskulösen Oberarme – insbesondere den furchterregend-tätowierten linken Oberarm- zu Gesicht bekam.

Sie hatte dieses schwarze Kostüm mit einem großzügigen Ausschnitt und ihre schwarzen Netzstrümpfe an, wie auf den majestetischen Thron-Bildern auf ihrer Homepage zu sehen. Unglaublich sexy !!!
Ihre schwarzen Highheels betonten dabei noch ihr souveränes Auftreten. Sie läuft darin ziemlich selbstbewusst und gekonnt, als hätte sie seit Geburt nicht anderes gemacht.

‚Komm her“ rief sie mir zu, nachdem ich endlich ausgezogen war. Als ich vor ihr schutzlos nackt da stand, prasselten nur so die Befehle:“Stell dich mal grade hin“, “Hände zur Seite“ , “Guck mich an“ usw. usw. .
Sie schaute mir dabei tiefprüfend und fixierend in die Augen und sagte “du bist aber ganz schön verwirrt“. Unsere Gesichter waren dabei nur wenige Zentimeter voneinander entfernt, sodass mir ihr süßer Atem entgegen wehte.

Während sie mich weiter bestimmend anguckte und ihr Blick mich nicht mehr losließ, griff ihre Hand nach meinen Brustwarzen und nach meinem besten Stück.
Um es kurz zu machen, die Lady kann ziemlich gut verführen und versteht es Männer in den Bann zu ziehen.

Meine Güte was ein hübsches Gesicht, dachte ich und richtete meinen Blick sodann gen Ausschnitt, was ihr überhaupt nicht gefiel und dies mit zwei extrem kräftigen Ohrfeigen quittierte, Danach folgte ein peinliches Verhör über meine Begehrlichkeiten ggü. Frauen. Wenn die Antwort nicht gleich folgte, bzw. ihr nicht passte, bekam ich jeweils weitere Ohrfeigen – es werden wohl so 30 Stck gewesen sein, die so heftig waren, dass ich hochrote Backen davon bekam.

“ So mein Freundchen“ rief sie und griff mir dabei fest mit ihrer linken Hand in meine Haare und schleifte mich in dieser Weise zu einem lederbezogenen Stuhl. Sie setzte sich hin -meine Haar weiter festhaltend- und noch ehe ich mich versah oder etwas sagen konnte, lag ich auch schon mit meinem Hintern über ihre Knie.

Was dann für eine Tracht Prügel folgte werde ich im Leben nicht vergessen. Erst wurde die linke Gesäßhälfte mit Hammerschlägen ihrer flachen Hand bearbeitet und dann die rechte. Jede Backe bekam dabei so um die 60 Schläge ab, die gegen Ende auch ziemlich wehtaten. Aber das war für Lady Velvet wohl nur das Vorspiel.

“Ich hoffe, dass du daraus gelernt hast, aber wir sind noch lange nicht fertig“ waren ihre nächsten Worte und mit einem “Komm mal mit“ zog sie mich wieder an den Haaren nach oben. Gleichzeitig stand sie auf, schleifte mich in die Mitte des Raumes und verpasste mir zunächst eine Augenklappe.

Anschließend wurden meine Hände nach oben festgebunden. Dabei war ich ziemlich überrascht, wie schnell sie mich in diese hilflose Position brachte.
Es gab jetzt für mich gar keine Möglichkeit mehr davon zu laufen. Das nutzte Lady Velvet natürlich zu allerlei Verführungskünsten, Disziplinierungen und Inspektionen meines Körpers – z. B. meines Geschlechtteils und meiner Gesäßfalte.

Auch manipulierte sie betastend nach Gutdünken an meiner Nase, meinen Ohren, an meinen Haaren und meinem Mund herum und befahl mir mit einem bestimmenden Griff an meinen Kinn, dass ich nur noch reden dürfe, wenn sie es mir erlaubt. Das “Du“ war nun auch nicht mehr möglich, sondern ich musste sie mit Herrin ansprechen. Bei Verfehlungen gab es entsprechende Ohrfeigen.

Meine wehrlose Fesselposition wurde von Lady Velvet hauptsächlich aber dazu benutzt, um mir mit vielerlei Schlägen erzieherisch klarzumachen, wer das Sagen und die Macht von uns beiden besitzt. So nahm sie beispielsweise meinen Penis in die Hand. und schlug mehrfach mit irgendeinem Schlaginstrument zunächst auf den Penisschaft und dann auf die Eichel. Das war schon äußerst schmerzhaft, sodass ich mehrfach aufjaulte.

Aber statt einem Nachlassen der Schläge oder etwas Mitgefühl, verpasste sie mir dann geschwind einen Knebel mit den Worten “ich habe dir doch gesagt, du sollst deinen Mund halten“.

Dann gab es ziemlich ziehend-schmerzhafte Schläge auf den Rücken und mein Gesäß. Ihre andere Hand hielt dabei meinen Bauch fest, damit mein Po nicht wegzucken konnte. Was für Instrumente es genau waren weiß ich wegen der Augenklappe nicht – zum Schluss soll es ein Paddel gewesen sein.

Das Gemeine war dabei, dass Lady Velvet zwischendurch immer wieder ihre Verführungskünste zum Besten gab und durch meine Erregungen erneut Gründe fand mich mit Schlägen zu bestrafen.

Auch nahm sie zunehmend immer mehr die Rolle einer Lehrmeisterin an. Und wenn es arg weh tat hauchte sie mir zuckersüß ins Ohr: “ Das schaffst du“, “da musst du jetzt durch“ , “das musst du jetzt aushalten für mich“.

Sie erzählte dabei viel von steinigen Wegen die ich zu bewältigen habe und belohnte mich bei erfolgreicher Bewältigung mit ihrer schmerzbetäubenden Körpernähe – lernpsychologisch quasi eine Art des operanten Konditionierens. Das ganze wurde im übrigen begleitet durch eine meditative Begleitmusik.

Ich muss sagen – natürlich als Anfänger-, dass ich am Ende körperlich wie psychisch wirklich fix und alle war. Trotzdem hatte ich immer das Gefühl, von Lady Velvet genauestens physisch und psychisch beobachtet zu werden. So bildeten sich z. B. kitzelnde Schweißperlen auf meiner Stirn, die sie sofort behutsam abtupfte , ohne dass ich was sagen musste. Auch sonst war ich aufgrund der Anstrengung ziemlich klatschnass, obwohl der Raum eher kühl war.

Freudestrahlend das Ende nun geschafft zu haben, zumal die Musik verstummte und mich Lady Velvet losband, und mir ins Ohr flüsterte: “ Du bist jetzt bei deiner Reise angekommen deine “, nahm ich meine Augenbinde schnell ab, um dem SM-Zauber ein befreiendes Ende zu bereiten.
Das wurde von Lady Velvet aber nicht zugelassen. “Wir sind noch nicht fertig“ lautet es erbost-bestimmend von ihr und sie zog die Augenbinde erneut vor die Augen. Wieder war ich blind wie ein Maulwurf, während sie irgendwohin verschwand.

Wo sie war , keine Ahnung, keine Orientierung, sie war einfach nicht mehr in meiner Nähe. Dann hörte ich ihre Stimme von weiter weg, “ Setz dich mal hin“.
Da ich – sicher leicht verwirrt – nicht verstand was sie meinte und wie ich mich jetzt hinsetzen sollte ohne Stuhl, zögerte ich.

“Du sollst dich jetzt hinsetzen “ tönte es von ihr noch bestimmender. Ich versuchte mit meinen Händen nach hinten zu greifen, ob nicht doch ein Stuhl hinter mir stand. Na dann muss es wohl ein Hocker sein, dachte ich und ging zum Sitzen in die Knie, immer mehr und mehr . Da war aber nichts zum Sitzen, sodass ich überrascht auf meinen Hintern landete.

“Komm mal her “ flüsterte Lady Velvet nun liebsäuselnder. Ich begab mich nun auf allen Vieren und fing an zu krabbeln. “So ist gut“, sagte Lady Velvet. Ich bewegte mich also weiter in die Richtung von Lady Velvets Stimme. Plötzlich wurde mein Körper – für mich völlig überraschend – von den kräftigen Händen und Armen Lady Velvets umfasst, hochgehoben, nach vorne geschoben und ich befand mich verdutzt an der Schulter und im Arm dieser starken Frau.

“Entspann dich mal“ flüsterte sie und strich mir über die Haare. Tief ein- und ausatmend genoss ich diesen Zustand, in dem ich sogar hätte einschlafen können. Die flüsternden und beruhigenden Worte von Lady Velvet, wie z. B. “ich höre dein Herz pochen, ruh dich mal aus“, wären hierzu das passende Gute-Nacht-Lied gewesen. Allerdings kehrte allmählich -oder leider- mein Verstand wieder zurück und ich musste mich losreißen um aufzuwachen.

Auch wenn diese einmalige Session mit Lady Velvet ein professionelles Spiel war, so wird dieses Spiel bei mir in ewiger Erinnerung bleiben.
Im Nachgespräch haben wir uns dann noch nett unterhalten. Vorher hatte Lady Velvet -typisch aufpassend und beobachtend – bei meinem Klamottenanziehen noch trocken festgestellt, dass ich mein Unterhemd falsch herum angezogen hatte- ist noch nie bei mir vorgekommen.

Ich habe Lady Velvet im Novem Viginti dann nochmal besucht, sodass ich jetzt einigermaßen weiß, wie sie tickt.
Einen ausgesprochen dominanten und starken Charakter besitzt sie zweifellos, sowie eine enorme physische und psychische Power. Ihre Ausstrahlung ist umwerfend. Ebenso hat sie eine Menge Kreativität, Flexibilität, Spontanität und Sensibilität drauf.

Auch hat sie ein außergewöhnliches Rollenrepertoire, was sie dazu befähigt, professionell-authentisch fast alle Bereiche einer Domina zauberhaft abzudecken und zwar sehr, sehr gut. Ihre eigentlichen Vorlieben dürften m. E. in Richtung der körperbetonten Domina-Aktivitäten liegen, wie z. B. der englischen Erziehung oder den neu in ihrem Programm aufgenommenen Ringkämpfen.
Für Berlin ist sie eine absolute Empfehlung !!!

Jetzt habe ich aber doch viel geschrieben.
Charakterlich sind Lady Velvet und ich extrem weit auseinander, auch von der Chemie her. Das spielt aber überhaupt keine Rolle.
Dieses unvergessliche und tolle Session-Erlebnis , was sie mir im Frühjahr 2012 geschenkt hat, darüber habe ich jetzt sehr gerne meinen ersten Erfahrungsbericht geschrieben, auch als Dankeschön an Lady Velvet .

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